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Olympia 2008 - Leichtathletik: Chinesischer Superstar gibt verletzt auf

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Olympia 2008 - Leichtathletik  

Leichtathletik-Superstar der Chinesen gibt verletzt auf

18.08.2008, 09:15 Uhr | dpa

Die Schmerzen sind Liu Xiang anzusehen. (Foto: Reuters)Die Schmerzen sind Liu Xiang anzusehen. (Foto: Reuters) Die Goldmedaille für Liu Xiang war fest eingeplant. Doch dann der Schock: Wegen einer Achillessehnenentzündung musste der chinesische Hürdensprinter noch vor dem ersten Lauf aufgeben. Seit Monaten hatte das1,3-Milliarden-Volk dem Finale über 110 Meter Hürden entgegen gefiebert, gilt doch der 25-Jährige im Reich der Mitte zusammen mit Basketball-Profi Yao Ming als der größte Sportstar.

Liu Xiang ist der einzige chinesische Sportler, der Weltrekordler, Weltmeister und Olympiasieger war und mit etwa fünf Millionen Euro Werbeeinnahmen im Jahr der bestverdienende Leichtathlet der Welt.

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Aus vor der ersten Hürde

91.000 Zuschauer im ausverkauften Nationalstadion tobten, als ihr Held vor dem sechsten Vorlauf erstmals die gigantische Arena betrat. Liu nahm drei Hürden zum Einlaufen, ließ sich dann aber den Fuß mit Eisspray behandeln. Beim Fehlstart von Mohammed Al-Thawadi (Katar) humpelte der Chinese dann nur bis zur ersten Hürde und stoppte ab. Er riss sich die Startnummer vom Trikot und verschwand in den Stadion-Katakomben. Die Anfeuerungsrufe "Jia You" (Auf geht's) verhallten danach binnen Bruchteilen von Sekunden und wichen lähmender Stille. Kurz darauf begann das Publikum zu tuscheln, stand auf und verschwand in Windeseile. Vor dem Stadion standen vielen Chinesen die Tränen in den Augen.

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Bis zuletzt gekämpft

Liu Xiang sei "sehr traurig und deprimiert", sagte der chinesische Cheftrainer Feng Shuyong und versicherte: "Wenn seine Verletzung nicht so schwer gewesen wäre, hätte er niemals aufgegeben. Ich weiß, dass diese Art von Schmerzen unerträglich waren." Feng räumte ein, dass der Erwartungsdruck für den Hürdenstar enorm groß gewesen sei. Unter Tränen pries Lius Trainer Sun Haiping den Hürdenläufer auf der Pressekonferenz . "Er hat bis zum letzten Moment gekämpft und gekämpft."

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