Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Bundesliga-Vermarktung: Streit DFL gegen Kartellamt geht vor Gericht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball - Fernsehrechte  

Streit DFL gegen Kartellamt geht vor Gericht

18.08.2008, 15:05 Uhr | dpa

Der Streit um TV-Rechte zwischen DFL und Kartellamt geht weiter. (Foto: imago) Der Streit um TV-Rechte zwischen DFL und Kartellamt geht weiter. (Foto: imago) Der Streit zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Bundeskartellamt um die zukünftige TV-Vermarktung der Bundesliga spitzt sich zu. Die DFL will kurzfristig gegen die Bonner Behörde klagen. Der Grund: Die DFL hat aus den Medien von der neuen Ablehnung eines nachträglich eingereichten zentralen Vermarktungs-Konzeptes erfahren.

"Natürlich ist man nicht glücklich darüber, wenn man das so erfährt. Wir waren erstaunt", sagte DFL-Vizepräsident Peter Peters zu dem neuen Stand der Dinge. "Dagegen werden wir uns zur Wehr setzen. Wir haben immer gesagt, dass wir alle uns bietenden juristischen Mittel ausschöpfen werden", sagte Peters.

Zum Durchklicken Diese Stars sind verletzt

Samstagsspiele Hoffenheim und Schalke gewinnen klar
Bundesliga-Prognose Wolfsburg, Schalke und Bremen jagen die Bayern

Kompromiss-Vorschlag abgelehnt

Eine entsprechende Klage gegen das Kartellamt wegen dessen anhaltender Ablehnung werde nun nach weiteren Beratungen mit den DFL-Anwälten erfolgen. Nachdem die Behörde deutlich gemacht hatte, wie bisher eine zeitnahe "Highlight-Berichterstattung" im frei empfangbaren Fernsehen haben zu wollen, legte die DFL den Plan vor, die entsprechenden Spielberichte eigenproduziert in einem unverschlüsselten Digital-Kanal zu platzieren. Vom Veto zu diesem Kompromiss, da zu wenige Haushalte über Digitalempfänger verfügten, erfuhr die DFL "aus den Nachrichten", so Peters.


Aktuell Alle News vom Transfermarkt

Sirius-Vertrag vor dem Platzen

Durch die unverminderte Blockade der Ligaverbands-Pläne steht der ursprünglich ausgehandelte Drei-Milliarden-Euro-Vertrag der DFL mit dem Kirch-Tochterunternehmen Sirius für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2014/2015 mehr denn je vor dem Aus. "Die Vertragsgrundlage ist weggefallen. Das gibt beiden Vertragsparteien die Möglichkeit, den Vertrag aufzulösen", sagte Peters. Vor wenigen Wochen hatte bereits der engste Kirch-Vertraute Dieter Hahn angekündigt, die eigentlich garantierte Summe von 500 Millionen Euro jährlich wegen der Einschränkungen des Kartellamtes nicht mehr gewährleisten zu können.

Verantwortliche bleiben gelassen

Obwohl die Bestrebungen, den Vertrag zu retten, allesamt in Leere zu laufen scheinen, sieht sich die DFL noch nicht unter Zugzwang. "Wir müssen jetzt ruhigbleiben, wir sind absolut im Zeitplan", sagte Peters. Sollte die Klage scheitern und der Sirius-Vertrag tatsächlich platzen, müsste die DFL die TV-Rechte neu ausschreiben. Auch der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, sieht der Entwicklung dennoch gelassen entgegen: "Wir sehen es als Herausforderung, wir müssen nicht in Panik verfallen. Wir haben im Jahr 2005 acht Monate vor Saisonbeginn die Rechte vergeben. Wir sind also noch voll in der Zeitleiste", sagte Seifert im DSF.

Bundesliga-Kicktipp Freund einladen und Bundesliga tippen

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal