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Olympia 2008 - Handball: Weltmeister Deutschland scheitert

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Olympia 2008 - Handball  

Der Weltmeister scheitert an den hohen Ansprüchen

18.08.2008, 16:49 Uhr | dpa

Torsten Jansen würde sich nach dem Vorrunden-Aus am liebsten verstecken. (Foto: dpa)Torsten Jansen würde sich nach dem Vorrunden-Aus am liebsten verstecken. (Foto: dpa) Eine Medaille sollte es schon werden, am besten Gold. Am Ende der Olympia-Reise steht jedoch ein bitteres Vorrunden-Aus für die deutschen Handball-Weltmeister. Mit einer 21:27 (12:15)-Niederlage gegen Europameister Dänemark verpasste das ersatzgeschwächte Team von Bundestrainer Heiner Brand im letzten Gruppenspiel den Einzug ins Viertelfinale.

Ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht, doch ohne die verletzten Rückraumspieler Pascal Hens und Lars Kaufmann musste die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) die schlechteste Platzierung bei Olympischen Spielen seit dem 10. Rang 1992 in Barcelona hinnehmen.

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Kraus: "Das tut wahnsinnig weh"

Die Enttäuschung saß tief. Nach dem Abpfiff trösteten sich die Spieler gegenseitig, einige weinten. "Mit Tränen in den Augen ist es schwer, ein Fazit zu ziehen", sagte der Lemgoer Michael Kraus, der vor 3000 Zuschauern mit sechs Treffern erneut bester deutscher Werfer war. "Wir sind an uns selbst gescheitert. Das tut wahnsinnig weh." Sein Vereinskollege Florian Kehrmann sagte nur kurz: "Das ist einfach scheiße." Christian Schwarzer meinte nach seinem letzten Spiel im DHB-Trikot: "Wir haben es nicht geschafft, den Sack zuzumachen."

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Keine Personaldiskussion

Trotz der Pleite soll ebenso wie bei der Frauen-Auswahl keine Personaldiskussion in Gang gesetzt werden. "Die Ergebnisse von Olympia können nichts in Frage stellen", sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. Auch Torsten Jansen denkt nicht ans Hinschmeißen: "So höre ich bestimmt nicht auf. Wenn wir jetzt alle zurücktreten würden, sähe das nach Kapitulation aus."

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Harter Kampf gegen den Europameister

Von der ersten Minute an kämpften sowohl Weltmeister Deutschland als auch Europameister Dänemark mit allen Mitteln um den Verbleib im olympischen Turnier. Die Neuauflage des EM-Halbfinales vom Januar dieses Jahres war geprägt von harten Zweikämpfen. Die deutsche Mannschaft erwischte den besseren Start. Doch eine 2:0-Führung (3.) geriet zum 3:4-Rückstand (7.). Anschließend verschaffte sich der Olympia-Zweite wieder einen Ein-Tor-Vorsprung, der bis zum 9:8 (19.) Bestand hatte. Dann aber verlor das Brand-Team die Kontrolle über das Spiel.

Hektik in der Offensive

Im Angriff wurde wie in den Begegnungen zuvor zu hektisch agiert, überhastet wurden Bälle verworfen. Zudem hatte Henning Fritz im deutschen Tor erneut nicht seinen besten Tag erwischt und parierte zu wenige Bälle. In der Folge ging Deutschland mit einem 12:15-Rückstand in die Pause. Vor allem Lasse Boesen vom TBV Lemgo stellte die deutsche Defensive mit seinen fünf Treffern in der ersten Halbzeit immer wieder vor Rätsel.

Am Ende war die Luft raus

Mit dem Mute der Verzweiflung und Johannes Bitter, der den glücklosen Fritz ersetzte, startete die deutsche Mannschaft nach Wiederanpfiff ihre Aufholjagd. Andrej Klimovets, der an seinem 34. Geburtstag nach drei Zeitstrafen die Rote Karte sah, sorgte mit zwei Treffern für den 15:16-Anschluss (38.). Der ersehnte Ausgleich wollte nicht gelingen, weil die Spieler mit ihren Torchancen erneut fahrlässig umgingen. Die Dänen gewannen wieder die Oberhand gewannen und besiegelten das Olympia-Aus für den Weltmeister.

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