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Bundesliga-Fernsehrechte: Kartellamt erntet gehäufte Kritik seitens DFL und DFB

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Bundesliga-Fernsehrechte  

Alle gegen das Kartellamt

19.08.2008, 17:00 Uhr | dpa, t-online.de

Oliver BierhoffOliver Bierhoff Im Streit um die Vergabe der TV-Recht hat es aus Reihen der Liga und des Deutschen Fußball Bunds heftige Kritik am Kartellamt gehagelt.

Während Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß seinen Unmut über die vermeintliche Beeinflussung des Kartellamts durch die ARD äußerte, liebäugelten DFB-Teammanager Oliver Bierhoff und Werder Bremens Manager Klaus Allofs sogar mit einem Bundesliga-Streik. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat derweil Handlungsalternativen mit Blick auf den Vergabestreit beschlossen.


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Hoeneß: "Müssen das Pay-TV wie noch nie pushen"

Uli Hoeneß (Foto: imago)Uli Hoeneß (Foto: imago) "Ich bin sauer auf die ARD. Sie steckt hinter der Entscheidung des Kartellamts", sagte Hoeneß dem Magazin "Focus Money". "Wer sagt denn, dass wir mit der ARD weiter zusammenarbeiten müssen? Wir müssen das Pay-TV, und damit Premiere, wie noch nie pushen", forderte Hoeneß. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender hat die TV-Rechte bis zum Ende dieser Saison inne.

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Bierhoff zieht Bundesliga-Streik in Erwägung

Oliver Bierhoff ging in seiner Kritik einen Schritt weiter und brachte mögliche Sanktionen ins Gespräch. "Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn wie in den USA oder Italien die ganze Liga streikt und damit den Spielbetrieb an mehreren Wochenenden einstellt", sagte Oliver Bierhoff, dem zuletzt vor allem die starre und "fußball-feindliche" Haltung des Bundeskartellamts sowie die Forderung der deutschen Polizei-Gewerkschaft nach Rückerstattung von 50 Millionen Euro für Sicherheitsdienste der Polizei in den Stadien sauer aufgestoßen war.

Allofs: "Noch wollen wir nicht streiken"

Mit Verständnis und Zustimmung reagierte Sportdirektor Klaus Allofs auf Bierhoffs Attacke. Auch einen möglichen Streik als Druckmittel schloss Allofs grundsätzlich nicht aus. "Noch wollen wir nicht streiken. Aber ich gebe Bierhoff recht, es hat schon immer Leute gegeben, die sich auf Kosten des Fußballs profilieren wollten. Da fallen dann schon einmal populistische Formulierungen", sagte Allofs und empfahl: "Die sollen erst nachdenken, dann reden".

Bundeskartellamt stellt sich quer

Das Bundeskartellamt hatte das Modell der DFL für die TV-Vermarktung der Bundesliga am 24. Juli abgelehnt, weil es nach Ansicht der Bonner Behörde den kartellrechtlichen Anforderungen einer angemessenen Verbraucher-Beteiligung nicht genügt. Die Wettbewerbshüter fordern auch in Zukunft eine zeitnahe "Highlight-Berichterstattung" im frei empfangbaren Fernsehen.

Rauball: "Sport darf nicht wie eine Industrie behandelt werden"

Bei einer Beratung von DFL-Vorstand und Aufsichtsrat seien "mehrere Handlungsalternativen mit Blick auf die Rechtevergabe erörtert und beschlossen worden", teilte die Liga mit. "Angesichts der unverständlichen Position des Bundeskartellamtes müssen wir entsprechend reagieren. Der Sport darf nicht wie eine Industrie behandelt werden", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball.

"Zügige Gespräche" mit Sirius angekündigt

Zunächst sollen "zügige Gespräche" mit dem Vermarktungspartner Sirius über die Vertragssituation geführt werden. Die Kirch-Tochterfirma hat mit der DFL einen Kontrakt über die TV-Vermarktung der Bundesliga zwischen 2009 und 2015 mit einem Gesamtvolumen von drei Milliarden Euro geschlossen, der nach dem Entscheid des Bundeskartellamtes vom 24. Juli zu platzen droht. Sirius sieht nach dem Votum der Behörde keinen Wettbewerb mehr gewährleistet.

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