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Olympia 2008: Raul Spank springt auf den fünften Platz

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Olympia 2008 - Hochsprung  

Spank zockt bei Olympia wie ein Großer

19.08.2008, 18:48 Uhr | dpa

Olympia-Überraschung Raul Spank (Foto: imago)Olympia-Überraschung Raul Spank (Foto: imago) "Veni, vidi, vici" - er kam und sah, siegen will er später. Raul Spank aus Dresden hat gemäß seinem Wahlspruch beim Olympia-Debüt mit einem überraschenden fünften Platz mehr als das kleine Hochsprung-Einmaleins gelernt, für die Reifeprüfung hat der Abiturient noch Zeit. "Olympiasieg 2012" - so lautet das formulierte Ziel des 20-Jährigen.

Bei den Spielen von Peking agierte Spank wie ein Großer seiner Zunft. Mit 2,32 Metern steigerte Spank seine persönliche Bestleistung im letztem Versuch um zwei Zentimeter. Nach zwei Fehlversuchen über 2,34 ging er wie selbstverständlich die 2,36 Meter an. "Man kann das als Frechheit interpretieren, ich sehe das anders. Ein Hochspringer muss wie ein Puma sein: lauernd, wartend und dann zubeißend", sagte er.

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Spank: "Nur eine Sekunde enttäuscht"

Der jüngste Teilnehmer des Hochsprung-Finales war die erste positive Überraschung für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in China. "Das ist eine großartige Leistung, und dies von einem unserer jüngsten Athleten. Super", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop. Als Überraschung wollte Spank seinen Coup aber gar nicht verstanden wissen: "Für mich war es eine Genugtuung zu zeigen, dass ich beim Höhepunkt alles aus mir rauskitzeln kann." Nach seinem Fehlversuch über 2,36 Meter war Spank "nur eine Sekunde enttäuscht, dann habe ich es nur noch genossen".

Spank beweist Lernwillen

Wie ein lernbegieriger Schüler saugte der angehende Student der Wirtschaftswissenschaften die olympischen Momente in sich auf: "Man kann sich von jedem etwas abgucken." Von Olympiasieger Andrej Silnow (Russland), der bis einschließlich 2,36 Meter jede Höhe im ersten Versuch meisterte und bei 2,42 Meter zweimal nur hauchdünn riss, will Spank dessen "Frechheit" lernen.

Medaille aufs nächste Jahr verschoben

Grinsend und durchaus stolz berichtete Raul Spank, dass er den sächsischen Rekord um einen Zentimeter verbessert hat. "Eine Medaille gibt's dann nächstes Jahr", sagte er mit Blick auf die WM 2009 in Berlin. Der Hochspringer lächelt dabei, aber als Scherz will er das nicht verstanden wissen.

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