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Argentinien demütigt Erzrivale Brasilien

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Olympia 2008 - Fußball  

Argentinien demütigt Erzrivale Brasilien

19.08.2008, 19:42 Uhr | dpa

Sergio Aguero trifft doppelt und steht mit Argentinien im Finale. (Foto: ddp) Olympiasieger Argentinien hat Rekord-Weltmeister Brasilien im Olympia-Halbfinale gedemütigt. Angetrieben von Dribbel-König Messi avancierte Sergio Aguero zum Matchwinner beim hochverdienten 3:0 (0:0) der Gauchos gegen die blassen Ballkünstler vom Zuckerhut.

Der Torjäger von Atletico Madrid traf doppelt (52./58. Minute) und holte vor 52.968 Zuschauern im Pekinger Arbeiterstadion auch noch den Foulelfmeter heraus, den Kapitän Roman Riquelme zum Endstand verwandelte (76.).

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Zwei Platzverweise für Brasilien

Nach dem dritten Gegentor erwiesen sich die Brasilianer auch noch als schlechte Verlierer. Lucas (81.) und Thiago Neves (85.) sahen nach rüden Frust-Fouls jeweils die Rote Karte. Ronaldinho trat bei der Selecao nur mit einem Freistoß an den Pfosten (65.) in Erscheinung, ansonsten war nichts zu sehen vom einstigen Weltfußballer. Wie die drei Bundesliga-Profis Diego (Werder Bremen), Rafinha (Schalke 04) und Breno (Bayern München) kann er nur noch auf den Gewinn der Bronzemedaille hoffen.

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Argentinien im Finale gegen Nigeria

Im Spiel um Platz drei treffen die Brasilianer am Freitag in Shanghai auf Belgien, das im anderen Halbfinale gegen Nigeria mit 1:4 (0:1) unterlag. Bundesliga-Profi Chinedu Obasi vom Aufsteiger 1899 Hoffenheim war mit zwei Treffern der überragende Mann. "Ich bin glücklich, dass ich zwei Tore gemacht habe, aber es zählt nur das Teamwork", sagte Obasi. Wie der Hoffenheimer wird auch der Herthaner Solomon Okoronkwo mindestens mit der Silbermedaille nach Hause zurückkehren. Im Finale am Samstag im Nationalstadion von Peking kommt es damit zur Neuauflage des Endspiels von Atlanta 1996, das Nigeria damals gegen die Argentinier mit 3:2 gewann.

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Begeisterung auf den Rängen

Nach einer innigen Umarmung der Kumpel Ronaldinho und Messi beim Händeschütteln der Akteure war es auf dem Platz mit Herzlichkeiten vorbei. Die südamerikanischen Erzrivalen schenkten sich in den Zweikämpfen nichts, im fast voll besetzten Arbeiterstadion herrschte mehr als nur ein Hauch von WM-Atmosphäre. Das Publikum kreischte bei jedem Trick und Dribbling auf, La-Ola-Wellen schwappten durchs Rund - und auch Argentiniens Fußball-Legende Diego Armando Maradona wurde begeistert bejubelt.

Gauchos dominieren die Partie

Deutlich inspirierter und zielstrebiger ging der Olympiasieger zu Werke, bei dem Bayerns José Sosa nur eingewechselt wurde. Die wendigen und dribbelstarken Messi und Aguero sorgten ständig für Gefahr. Dennoch dauerte es bis kurz nach der Pause, ehe Brasiliens Keeper Renan nach 441 Turnierminuten erstmals bezwungen war: Aguero beförderte einen Schussversuch von Angel Di Maria mit dem Oberkörper ins Netz.

Pech und Unvermögen bei den Brasilianern

Brasilien erwachte prompt aus der Lethargie: Rafael Sobis nagelte den Ball aus 25 Metern an den Pfosten. Das Signal verpuffte und es war wieder Aguero, der die Führung der Argentinier ausbaute. Die Selecao haderte mit dem Schusspech, als Ronaldinhos Freistoß aus 24 Metern ans Aluminium klatschte. Riquelme machte mit seinem verwandelten Foulelfmeter alles klar.

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