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Großer Preis von Europa: Formel 1 freut sich auf Valencia

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Formel 1- GP von Europa  

Formel 1 freut sich auf Valencia

20.08.2008, 13:05 Uhr | dpa, sid

Neu im Grand-Prix-Kalender: Valencia. (Foto: xpb)Neu im Grand-Prix-Kalender: Valencia. (Foto: xpb) Erstmals tritt die Formel 1 an diesem Wochenende auf dem neuen Stadtkurs in Valencia an. Der Große Preis von Europa findet als zwölfter Saisonlauf (24.08., ab 13:45h im t-online.de-Liveticker) am Yachthafen der spanischen Hafenmetropole am Mittelmeer statt.

Der "Valencia Street Circuit" ist die erste komplett neue Grand-Prix- Piste seit Istanbul vor drei Jahren. Neu im WM-Kalender ist auch Singapur, wo am 28. September das erste Nacht-Rennen der Formel 1 gefahren wird.

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Unfälle wahrscheinlich

Der neue Stadtkurs ist eminent schnell und damit eher untypisch. "Ich bin sicher, dass dies keine Harakiri-Strecke ist", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, räumte aber ein, dass er wegen der speziellen Strecken-Charakteristik mit Unfällen und Unterbrechungen bereits im Training sowie Safety-Car-Phasen während des Grand Prix rechne. "Das muss man in die Strategie einplanen."

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Schnelle Strecke in Valencia

Computer-Simulationen ergaben für Valencia, wo zuvor keine Testfahrten aussagekräftige Daten liefern konnten, eine Höchstgeschwindigkeit am Ende der längsten Geraden von rund 320 km/h. Der Rundenschnitt dürfte bei etwa 225 km/h liegen.

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Am Simulator vorbereitet

Die Piloten können sich nur an Simulatoren auf die speziellen Herausforderungen in der spanischen Hafenmetropole vorbereiten, weil es zuvor keine Testfahrten gab. Um für das Debüt auf dem 5,44 km langen Kurs bestens gewappnet zu sein, haben Team-Techniker die Ideallinie fiktiv in Computer-Programmen auf Basis zahlreicher Daten errechnet. "Simulationen haben uns schon bei der Premiere in Istanbul vor drei Jahren auf frappante Art und Weise geholfen", hob Haug den Wert dieses technologischen Hilfsmittels hervor.

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Massa hofft auf Sieg

McLaren-Mercedes mit WM- Spitzenreiter Lewis Hamilton und Ungarn-Gewinner Heikki Kovalainen ist nach drei Siegen in Serie Favorit, auch wenn die Silbernen zuletzt in Budapest nur vom Motor-Drama des scheinbar sicheren Siegers Felipe Massa profitierten. "Der Ausfall auf dem Hungaroring drei Runden vor Schluss war natürlich ganz bitter. Ich hoffe, dass ich dafür in Valencia vorne lande", sagte Massa. Der Brasilianer büßte in Budapest nicht nur den scheinbar sicheren Sieg, sondern auch die WM-Führung ein.

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Hamilton will Führung behalten

Vor dem zwölften Saisonlauf am Sonntag liegt er mit 54 Punkten auf Platz drei hinter Hamilton (62) und seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen (57). "Valencia wird bestimmt ein hartes Rennen", sagte der finnische Titelverteidiger. Auch Hamilton möchte sich auf den Rennausgang nicht festlegen. "Ich mache keine Vorhersagen - das Rennen in Ungarn hat gezeigt, wie unwägbar die Formel 1 ist", sagte der Brite. "Ich bin im Kampf um die Fahrer-WM in einer guten Position und gebe alles dafür, dass dies so bleibt."

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Glock baut auf ChampCar-Erfahrung

Aus deutscher Sicht steht beim zweiten spanischen WM-Lauf nach Barcelona besonders Timo Glock im Brennpunkt. Der Toyota-Pilot hatte mit seinem sensationellen zweiten Rang in Ungarn erstmals für Furore gesorgt. "Das war einfach ein fantastisches Gefühl", schwärmt Glock auch noch gut zwei Wochen nach seinem Coup. "Ich hoffe, dass dies nur die erste von vielen Podiumsplatzierungen in der Formel 1 war." Für Valencia vertraut er seiner Erfahrung aus der nordamerikanischen ChampCar-Serie: "Damals habe ich viele Straßenrennen bestritten und fast alle Strecken waren neu für mich."

Heidfeld erwartungsfroh

Nick Heidfeld will und muss sich nach dem Debakel von Ungarn - K.o. in der ersten Qualifikationsrunde und nur Rang zehn im Rennen - rehabilitieren. Schließlich kämpft der Mönchengladbacher bei BMW-Sauber um sein Cockpit für die kommende Saison. "Ich freue mich immer sehr, wenn eine neue Strecke im Kalender auftaucht, und auf Valencia bin ich besonders gespannt", hielt sich Heidfeld jedoch mit Ansagen zurück. BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen meinte: "Unser Ziel ist es, an die guten Resultate der ersten Saisonhälfte anzuknüpfen. Wir haben noch einige Pfeile im Köcher und wollen damit den einen oder anderen Treffer landen."

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