Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Heidler: „Die Welt geht nicht unter“

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia 2008 - Hammerwerfen  

Heidler: „Die Welt geht nicht unter“

20.08.2008, 17:27 Uhr | t-online.de

Aus Peking berichtet Arne Henkes

Betty Heilder gehört bei Olympia nicht zu den besten acht Hammerwerferinnen. (Foto: dpa)Betty Heilder gehört bei Olympia nicht zu den besten acht Hammerwerferinnen. (Foto: dpa) Der erste Versuch landete links im Schutzkäfig, der zweite blieb auf der rechten Seite im Netz hängen. Erst beim dritten Versuch fand der Hammer seinen Weg durch die sechs Meter breite Öffnung, doch die 70,06 reichten für Betty Heidler nicht, die als Neunte die drei Finaldurchgänge im Hammerwurf der Frauen um 49 Zentimeter verpasste.

Während die achten Finalistinnen im Stadion ihren Kampf um den Olympiasieg fortsetzten, versucht die 24-Jährige im Bauch des Vogelnests ihr frühes Scheitern zu verarbeiten und bleibt dabei erstaunlich ruhig.

Telegramm Der Tag der Deutschen
Im Überblick Der Medaillenspiegel
Foto-Show Alle deutschen Medaillengewinner in Peking

Heidler hatte auf mehr gehofft

"Ich breche jetzt nicht in Tränen aus und die Welt geht auch nicht unter“, sagte die Weltmeisterin, die nüchtern feststellte, "dass ich heute einfach technisch nicht sauber geworfen habe und bei allen Würfen nicht explosiv genug war. Ich hatte ein gutes Gefühl und bin optimistisch hierher gekommen, genauso wie mein Trainer“, sagte die große Medaillenhoffnung des DLV. "Vielleicht war ich mir einen Ticken zu sicher, dass das heute gut wird. Ich habe mit wesentlich mehr gerechnet“, gab Heidler zu, während sie Aksana Menkowa bei ihrem 76,34-Meter-Wurf im Fernseher beobachtet, der der Weltranglisten-Ersten den Olympiasieg einbringt.

Live-Ticker Alle Entscheidungen des zwölften Tages
Fotos, Fotos Die besten Bilder vom 12. Wettkampftag
Olympia Blog Fetzner über Boll und starke Chinesen

Bestleistung hätte für Gold gereicht

Mit ihrer Bestleistung von 76,55 Metern hätte Heidler ganz oben auf dem Podium gestanden. Dass sie diese Weite in Peking nicht würde erreichen können, war der Deutschen Meisterin allerdings schon vor dem Wettkampf klar. "Das hat sich in der Saison abgezeichnet.“ Jetzt will Heidler das beste aus der Situation machen, die Fehler analysieren und dann "bei den nächsten Wettkämpfen an der Umsetzung arbeiten.“

Enttäuschung wegspülen

Vorerst steht allerdings trotz aller äußerer Gelassenheit Frustbewältigung auf dem Programm. Mit der ebenfalls im Vorkampf gescheiterten Polin Kamila Skolimowska will sich Heidler ein paar Getränke genehmigen, denn "wir haben festgestellt, dass wir immer beide schlecht sind, wenn wir bei einem Wettkampf gegeneinander antreten“.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Historischer Panzer fährt nach 70 Jahren wieder

Mit großer Not startet der 520-PS-starke Motor zu neuem Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal