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Olympia 2008 - Doping: IOC gibt sechsen Doping-Fall bekannt

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Olympia 2008 - Doping  

Doping: Das halbe Dutzend ist voll

23.08.2008, 13:13 Uhr | sid, dpa

Gewichtheben steht wieder im Doping-Fokus. (Foto: imago)Gewichtheben steht wieder im Doping-Fokus. (Foto: imago) Die Olympischen Spiele haben ihren sechsten Dopingfall: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab bekannt, dass der Gewichtheber Igor Rasoronow aus der Ukraine nach einer positiven A-Probe disqualifiziert wurde. Rasoronow hatte in der 105-Kilogramm-Kategorie den sechsten Platz belegt.

Der Ukrainer war laut IOC am 18. August positiv auf das Steroid Nandrolon getestet worden. Der Grenzwert für dieses unerlaubte Mittel war um ein vierfaches überschritten. Der Ukrainer verzichtete auf die Öffnung einer B-Probe.

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Dopingsumpf nicht trocken zu legen

In Peking hatte es zuvor zwei Dopingfälle in der Leichtathletik sowie jeweils einen im Schießen, im Turnen und im Radsport gegeben. Hinzu kommen vier gedopte Pferde bei den Reiterspielen in Hongkong. Im Vorfeld der Spiele waren laut Bach bereits mehr als 30 Doping-Sünder durch Fachverbände und die Welt-Anti-Doping-Agentur aussortiert worden.

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Proben werden konserviert

Bei den Sommerspielen wird die vorgesehene Zahl von 4500 Dopingkontrollen deutlich übertroffen. Bis zum Ende der Spiele würden es laut Bach 5000 werden. Alle Proben von Peking werden für acht Jahre eingefroren. Die Erhöhung um mehr als zehn Prozent begründete er mit mehr Zielkontrollen. Von den bisher 4620 Tests waren 3681 Urin- und 939 Bluttests.

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Auf einem guten Weg

Das Einfrieren der Proben, um sie bei neuen Erkenntnissen nachkontrollieren zu können, sei eine Lehre aus Sydney mit den späten Geständnissen von dem ehemaligen Sprintstar Marion Jones (dreimal Gold, zweimal Bronze) und 400-Meter-Sprinter Antonio Pettigrew, der mit seinen Kollegen das 4x400-Meter-Gold wieder abgeben musste. "In Sydney war der Abstand zwischen Dopern und Dopingjägern sicher so groß wie sonst nie", sagte Bach. Die Situation habe sich seitdem deutlich zugunsten der Fahnder verschoben.

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