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Olympia 2008: Internationale Pressestimmen zu China und Peking

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Olympia 2008 - Pressestimmen  

China feiert eine große Abschlussparty

25.08.2008, 14:38 Uhr | dpa

Chinesische Zeitungen berichten über die Olympischen Spiele. (Foto: imago)Chinesische Zeitungen berichten über die Olympischen Spiele. (Foto: imago) Die Olympischen Spiele 2008 sind Geschichte. Wieder einmal sorgte nicht nur der Sport für Schlagzeilen. Die gigantische und perfekte Show der Chinesen, die präzise Durchführung der Spiele sowie das schwierige politische Umfeld des Riesenreiches sind Thema in den Medien weltweit.

"China inszenierte alles - selbst das Wetter. Kritische Stimmen gehörten nicht dazu, dafür wurde der Welt ein roter Teppich ausgerollt“, fasste es die niederländische Zeitung "De Volkskrant“ zusammen. Lesen Sie hier eine Auswahl europäischer Pressestimmen zur größten Sportveranstaltung der Welt.

Zum Durchklicken Die schönsten Bilder von der Abschlussfeier

Video Schlussfeier: Feuerwerk über Peking
Video
Foto-Show Die Tops und Flops der Olympischen Spiele

Spanische Zeitungen

"El País": "Die Organisation war ohne Fehl und Tadel. Die Sportanlagen, die Eröffnungs- und Abschlussfeier waren beeindruckend. Dennoch kommt man nicht umhin, die Festnahmen ausländischer Aktivisten zu bemängeln, die gegen die Lage in Tibet protestierten. Die Zusage Chinas, in Parks dürfe demonstriert werden, erwies sich als Heuchelei. Keine der beantragten Kundgebungen wurde erlaubt."

"El Mundo": "Die Olympischen Spiele in Peking waren ein unbestreitbarer Erfolg für China und sein totalitäres Regime. Peking hat erreicht, was es wollte. Es hat der Welt sein Wirtschaftswunder unter Beweis gestellt und sich als eine Supermacht präsentiert, die Japan definitiv vom Spitzenplatz in Asien verdrängt hat. Für den Westen bleiben ein bitterer Beigeschmack und das Gefühl des Scheiterns. Was die Freiheitsrechte in China betrifft, hat man absolut nichts erreicht."

"El Periódico de Catalunya": "London wird es schwer haben, die Spiele von Peking zu übertreffen. Die Organisation war gut; es wurden 38 Weltrekorde aufgestellt; die Befürchtungen in Sachen Sicherheit und Luftverschmutzung bewahrheiteten sich nicht. Ob die Spiele auch positive Auswirkungen für die Menschenrechte und die politische Lage in China haben werden, wird sich erst mit der Zeit herausstellen."

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Mix aus Europa



"Jyllands-Posten" (Dänemark): "Auf Wiedersehen an die etwas zu perfekten Spiele. Man wird sich an Peking als prächtig erinnern. Aber ein Volksfest war das bestimmt nicht."

"Svenska Dagbladet" (Schweden): "Ob wohl auch das staatlich kontrollierte Lachen der Chinesen mit der Schlussfeier in Peking erloschen ist?"

"De Volkskrant" (Niederlande): "China inszenierte alles - selbst das Wetter. Kritische Stimmen gehörten nicht dazu, dafür wurde der Welt ein roter Teppich ausgerollt."

"De Telegraaf" (Niederlande): "Zwei Wochen lang schaute die Welt in das lachende Gesicht eines vorzüglichen Gastgebers. China eroberte viele Herzen."

"Monitor" (Bulgarien): "Die Schlussfeier war zwar kürzer als die Show zur Eröffnung, doch auch sie glänzte mit einem vornehmen Stil, in dem die chinesische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verflochten waren. Die Tausenden Teilnehmer an den Massenszenen waren makellos und zeigten die Ergebnisse ihrer einjährigen Vorbereitung für die Abschlussminuten der Olympiade in Peking."

"Gazeta Wyborcza" (Polen): "Niemand kann China aufhalten. Die Olympischen Spiele in Peking hat die Kommunistische Partei Chinas gewonnen. Der Westen hat verloren."

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Pressestimmen aus Frankreich

"Le Figaro": "China: die neue Supermacht: Der Vorhang ist gefallen. China ist der große Sieger seiner ersten Spiele. Sein 'Hundertjähriger Traum' ist in Erfüllung gegangen. Es kann stolz darauf sein, zwei Wochen lang die heftigsten Polemiken und schärfsten Kritiken, die eine Olympiade in den vergangenen dreißig Jahren ausgelöst hat, unterdrückt zu haben. Wie durch ein Wunder haben nach der Eröffnungszeremonie Sport und olympische Brüderlichkeit die Oberhand gewonnen. Welche Auswirkungen diese Spiele auf die chinesische Gesellschaft haben wird, wird uns die Zukunft zeigen."

"Libération": "China - siegreich auf der ganzen Linie. Die Freude am letzten Tag der Spiele war spürbar, aber auch die Erleichterung. Die freiwilligen Helfer weinten vor Glück, die Polizisten wirkten erschöpft."

"L'Equipe": "Wie ein Feuerwerk: Nach 16 Tagen hervorragender Wettkämpfe sind die 29. Olympischen Spiele in einem gigantischen Fest zu Ende gegangen, das den Erwartungen Chinas entsprach. China ist mit 100 Medaillen, davon 51 Goldmedaillen, olympischer Weltmeister geworden. Seine Athleten, tapfere sportliche Soldaten, haben ihre Aufgabe erfüllt. Die chinesische Hymne «Der Marsch der Freiwilligen» ist ihrem Namen noch nie so gerecht geworden wie in diesen beiden Wochen."

Stimmen aus Italien

"La Gazzetta dello Sport": "China der Gigant der 100 Medaillen. In der Schlussfeier bejubelt China seine Erfolge. Aber wir dürfen nicht vergessen, was sich hinter der Fassade der perfekten und fröhlichen Spiele zum Beispiel in Tibet abgespielt hat. Aber jenseits der bösen Gedanken und der Medaillenflut gibt es ein China, das auf jeden Fall gewonnen hat: das China der Menschen. Arrivederci in London 2012."

"Corriere della Sera": "China fehlt die Goldmedaille für Toleranz. Auch die Abschiedsfeier war wieder grandios. Die Spiele sind vorbei, Peking wird wieder was es ist."

"La Repubblica": "Chinas Triumph hat zwei Gesichter."

"Il Tempo": "Der Gigantismus Chinas wird nicht zu imitieren sein."

So sieht es der Olympia-Gastgeber 2012 England

"Daily Telegraph": "Lasst uns richtig britische Spiele vorbereiten - Nun zieht die Olympische Fahne nach Westen. ... Der Kurzauftritt bei der Stabübergabe sah mehr nach den «Swinging Sixties» aus als der Weltstadt des 21. Jahrhunderts, die die nächsten Spiele ausrichten wird. Wenn das eine Absichtserklärung der 2012-Organisatoren ist, nicht Peking in Größe und Spektakel nachzueifern und stattdessen auf Flair und Witz zu setzen, ist das lobenswert. Als aufstrebende Supermacht hatte China das Gefühl, etwas beweisen zu müssen. London sollte ein bisschen zurückhaltender sein - im Einklang mit unserem Nationalcharakter."

"The Times": "Als er die Olympische Fahne während der aufwendigen Abschlussfeier im Vogelnest-Stadion entgegennahm, versprach (Bürgermeister) Boris Johnson, dass London auf Großbritanniens Witz, Flair, Phantasie und Einfallsreichtum setzte werde, um an den Erfolg der Pekinger Spiele anzuknüpfen. ... Tatsächlich müssen die Spiele bei einem Budget, das etwa die Hälfte Pekings ausmacht, neu erfunden werden. Das ist eine riesige Herausforderung, aber nicht ganz so entmutigend, wie es klingt."

"The Guardian": "Unbequeme Fragen wie Gefangene aus Gewissensgründen, freie Rede und Tibet drohten, die große Feier zu überschatten. Dazu ist es nicht gekommen - nicht, weil die Fragen in irgendeiner Weise beantworten worden wären. Der globale Blick verschob sich schlicht, von den Menschenrechten zu den Goldmedaillen. ... Die chinesische Supermacht hat die Spiele benutzt, um ihre neue Macht zu demonstrieren. Was die Spiele für den Rest der Welt großartig gemacht haben, war, schlicht und einfach, der Sport. London sollte das Vertrauen haben, sich darauf zu konzentrieren."

"The Sun": "Spaß ist der Schlüssel - In acht bekloppten, brillanten Minuten hat London die Frage der Welt beantwortet: Wie werden wir an Pekings spektakuläre Olympische Spiele anknüpfen? Nicht, indem wir versuchen, Chinas gnadenlos durchorganisierten, fehlerfrei präsentierten, das Bankkonto sprengenden Exhibitionismus nachahmen, so toll das auch anzusehen war. Wir werden auf Spaß setzen - eine Prise britische Exzentrik, ein bisschen Ironie, ein Schuss selbstironischer Humor. ... London 2012 könnte die beiden großartigsten Wochen in unserer modernen Geschichte werden."

Fotos, Fotos Die schönsten Bilder von der Eröffnungsfeier

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