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Zwangspause für Georg Koch

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Zwangspause für Georg Koch

25.08.2008, 17:09 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Georg Koch erlitt durch die Explosion eines Krachers einen Hörschaden. (Foto: imago)Georg Koch erlitt durch die Explosion eines Krachers einen Hörschaden. (Foto: imago) Nach der Fan-Attacke gegen Georg Koch fällt der frühere Bundesliga-Torwart für einen unbestimmten Zeitraum aus. Sein Trainer Peter Pacult ruft deshalb zu einer härteren Gangart gegen österreichische Hooligans auf: "Ich hoffe, dass nun reagiert und Klartext geredet wird. Die Liga hat jetzt die Chance, endlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen diese Chaoten durchzusetzen", sagte der Coach von Rapid Wien der Tageszeitung "Die Welt".

Dem Torhüter geht es glücklicherweise den Umständen entsprechend gut, wie Pacult erklärte: "Er hat beim Training vorbeigeschaut, hat aber noch Probleme mit dem Hören."

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Koch fällt vorerst aus

Außerdem hat Koch Gleichgewichtsstörungen und einen Tinnitus, wie eine Untersuchung ergab. Er fehlt dem Meister und Tabellenführer mindestens für die kommenden zwei Wochen. Der ehemalige Bundesliga-Profi war im Spiel seines Vereins Rapid Wien gegen Austria Wien (3:0) in der 11. Minute durch einen Knallkörper verletzt worden. Der Schlussmann erlitt bei der Detonation des Böllers unmittelbar vor seiner Brust einen Hörschaden und kollabierte später aufgrund der Schmerzen in der Kabine.

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Pacult fordert lange Sperre

"Dieser Vorfall war ein Schock für mich", wird der 36-Jährige auf der Internetseite seines Klubs zitiert. "Ich habe in meiner Karriere schon viele hitzige Derbys absolviert, bin aber noch nie durch solche Aktionen von den gegnerischen Fans verletzt worden", sagte Koch, der unter anderem schon zwischen den Pfosten des MSV Duisburg und des 1. FC Kaiserslautern stand, und seine erste Saison für Rapid bestreitet. Nach dem erlittenen Gehörtrauma und einem Kreislaufkollaps war Koch nach seiner Auswechselung in der 11. Minute noch im Stadion rund zwei Stunden behandelt worden und hatte Infusionen bekommen. Sein Coach Pacult fordert drastische Maßnahmen gegen die Übeltäter: "Bislang kommen die Hooligans meist mit zwei oder drei Monaten Stadionverbot davon. Man sollte sie aber lebenslänglich für alle Stadien sperren."

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Tatverdächtiger festgenommen

Dass die Partie mit einem 3:0-Sieg für Rapid endete und nicht abgebrochen wurde, hing mit dem Einsatz des Rapid-Kapitäns Steffen Hofmann zusammen. Der frühere Profi von 1860 München hatte Schiedsrichter Thomas Steiner gesagt, mit seinem Team weiter zu spielen. Auch für Pacult die richtige Entscheidung: "Das war eine Frage der Fairness. Nach zehn Minuten bricht man kein Spiel ab." Unmittelbar nach Schlusspfiff wurde nach Angaben von Rapid-Manager Werner Kuhn ein Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen. Der mutmaßliche Täter wurde per Videoüberwachung ausfindig gemacht.

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