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1899 Hoffenheim: Gladbach entschuldigt sich bei Dietmar Hopp

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Beleidigungen gegen Dietmar Hopp  

Königs: "Verhalten der Fans beschämend"

26.08.2008, 10:46 Uhr | sid, dpa

Sichtlich bestürzt: Gladbachs Präsident Rolf Königs (Foto: imago)Sichtlich bestürzt: Gladbachs Präsident Rolf Königs (Foto: imago) Die Anfeindungen gegen Mäzen Dietmar Hopp von Bundesliga-Tabellenführer 1899 Hoffenheim haben den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf den Plan gerufen und bei Borussia Mönchengladbach große Bestürzung ausgelöst.

Nachdem beim Spiel der Hoffenheimer gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag in Mannheim (1:0) die Gäste-Fans "Sohn einer Hure" in Richtung Hopp gebrüllt hatten, entschuldigte sich die Borussia am Montag in persönlichen Briefen bei Hopp und DFB-Präsident Theo Zwanziger.

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"Minderheit von Kleingeistern"

"Das Verhalten dieser Fans war für Borussia beschämend und peinlich und wirft ein schlechtes Licht auf den gesamten Verein", ließ Präsident Rolf Königs auf der Klub-Homepage verlauten. Die betreffenden Fans wurden in der Mitteilung als "einige Idioten" und eine "Minderheit von Kleingeistern" bezeichnet.

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"Genau das Gegenteil von Abramowitsch"

Derweil stärkte Zwanziger dem Milliardär demonstrativ den Rücken. "Ich glaube, Dietmar Hopp ist besorgt über die Angriffe aus der Fanszene. Diese Beleidigungen tun im weh. Man rückt ihn in ein völlig falsches Bild. Dietmar Hopp ist genau das Gegenteil von Abramowitsch", sagte Zwanziger der Bild-Zeitung und lobte Hopp für sein Engagement im Jugendbereich: "Die Bundesliga sieht er als Zugpferd für sein Nachwuchsprojekt - so wie es beim DFB die Nationalelf ist. Vorbildlich."

"Solche Leute disqualifizieren sich selbst"

Hopp, der aufgrund der anhaltenden Beschimpfungen seitens der gegnerischen Anhänger kaum noch Auswärtsspiele besucht, sagte: "Dieses Verhalten ist peinlich. Solche Leute disqualifizieren sich selbst. Es fällt auch auf ihren eigenen Verein zurück."

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Hauptdarsteller in der Bundesliga

Hopp (re.) und Zwanziger verfolgten zusammen die Partie gegen Gladbach (Foto: dpa)Hopp (re.) und Zwanziger verfolgten zusammen die Partie gegen Gladbach (Foto: dpa) Mittlerweile versucht Hopp zumindest äußerlich, entspannt mit den Anfeindungen gegen seine Person umzugehen. Er weiß natürlich, dass andere Klubs und deren Fans den märchenhaften Parforceritt des Provinzklubs 1899 Hoffenheim aus der Regionalliga an die Bundesliga-Spitze neidisch beäugen. Die makellose Bilanz von sechs Punkten und 4:0 Toren aus zwei Spielen - vier Punkte vor Titelverteidiger und Rekordmeister Bayern München - macht den Emporkömmling aus dem nordbadischen 3300-Seelen-Dorf nahe Heidelberg zum Hauptdarsteller der noch jungen Saison.

Rangnick bleibt auf dem Boden

"Ein Superstart mit einem schönen Tabellenbild, auch wenn's nur eine Momentaufnahme ist. Aber wir sind nicht so naiv zu glauben, dass das jetzt so weiter geht. Erste Aussagen kann man erst nach zehn Spielen treffen", sagte Hoffenheims Erfolgstrainer Ralf Rangnick nach dem hochverdienten Sieg über den Mitaufsteiger und Zweitliga-Meister Gladbach. Der 50 Jahre alte Fußball-"Professor" bemühte sich denn auch, den spektakulären Höhenflug des Überfliegers in realistische Bahnen zu lenken.

"Hoffenheim ist ein Modell"

Im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF, in dem er einst als neunmalkluger Erklärer des Fußballs belächelt wurde, versuchte Rangnick, das Rezept der erstaunlichen Erfolgsstory des Nobodies in der Eliteliga zu begründen. Rangnick: "Hoffenheim ist kein Projekt, sondern eher ein Modell. Wir setzen sehr stark auf die Jugend. Heute hatten wir ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren. Unsere U-17-Mannschaft wurde deutscher B-Jugendmeister. Unser Motto ist, wir holen keine Spieler über 25 Jahre."

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