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1899 Hoffenheim: Dietmar Hopp will nicht mehr zu jedem Auswärtsspiel

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1899 Hoffenheim  

Hopp will sich rar machen

26.08.2008, 13:44 Uhr | sid

Dietmar Hopp hat genug von den Verbalattacken gegen seine Person. (Foto: imago)Dietmar Hopp hat genug von den Verbalattacken gegen seine Person. (Foto: imago) Nach den Anfeindungen durch gegnerische Fans will sich Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp künftig genau überlegen, zu welchen Gastspielen er seine Mannschaft begleiten wird. "Ich fahre nur noch zu Auswärtsspielen, wo ich sicher sein kann, dass ich nicht gefährdet bin. Die Leute sind einfach neidisch, dass ihr Klub nicht so einen Gönner hat", sagte Hopp der "Bild"-Zeitung.

Sowohl beim Ligaauftakt in Cottbus als auch beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach war der Milliardär von gegnerischen Anhängern beleidigt worden.

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Rückendeckung von Zwanziger

"Sohn einer Hure" hatten Gladbacher Fans bei der 0:1-Niederlage gegen Überraschungs-Tabellenführer Hoffenheim skandiert und damit für Empörung gesorgt. DFB-Präsident Theo Zwanziger, der als Gladbacher Ehrenmitglied im Mannheimer Carl-Benz-Stadion direkt neben Hopp saß und die Anfeindungen aus nächster Nähe mitbekam, stärkte dem SAP-Gründer bereits direkt nach Spielschluss demonstrativ den Rücken: "Man rückt ihn in ein völlig falsches Bild. Dietmar Hopp ist genau das Gegenteil von Abramowitsch." Auch Borussen-Boss Rolf Königs missbilligte das Verhalten der eigenen Fans: "Dieses Verhalten war peinlich und beschämend und wirft ein schlechtes Licht auf unseren Verein." Auf der vereinseigenen Homepage wurden die pöbelnden Zuschauer als "Kleingeister" und "Idioten" bezeichnet.

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Immer wieder Angriffe gegen Hopp

Bereits im vergangenen Zweitliga-Jahr war es bei Auswärtsreisen des Dorfklubs immer wieder zu heftigen Verbal-Attacken gegen Hopp gekommen. Nun hegt der 68-Jährige Bedenken, dass es in Zukunft auch zu Handgreiflichkeiten kommen könnte. "In Augsburg haben mich mal drei Typen aus kurzer Distanz angeschrien: "Scheiß SAP!" Das muss ich nicht mehr haben. Bevor ich ein blaues Auge riskiere, spare ich mir solche Fahrten lieber", erklärte Hopp.

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Fernziel internationales Geschäft

Dass der Milliardär aufgrund der anhaltenden Missgunst von außen die Lust verlieren könnte, darüber müssen sich die Hoffenheimer Fans aber dennoch keine Sorgen machen. "Blödsinn, nicht der Diskussion wert. Lust habe ich sowieso. Würde ich die verlieren, wäre das Kamikaze, weil ich eine Menge Geld in Stadion und Trainingszentrum investiert habe", meinte Hopp, der sich als Investor "in kurzer Zeit" Mieteinnahmen aus Trainingszentrum und Stadion erhofft. Dieser "positive Cashflow", wie Hopp ihn nennt, soll aber gleich wieder in das Team von Trainer Ralf Rangnick investiert werden. Denn nach dem Sprung an die Tabellenspitze hat Hopp die Qualifikation für das internationale Geschäft zumindest im Hinterkopf. "Irgendwann ist es schon ein Traum, international zu spielen. Aber unser Ziel ist jetzt, uns in der Liga zu etablieren", sagte der Sport-Manager des Jahres 2008.

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