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1. FC Nürnberg sucht erneut einen Cheftrainer

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1. FC Nürnberg  

Erneut gesucht: ein Cheftrainer

29.08.2008, 10:34 Uhr | sid, t-online.de

Freiburgs Trainerlegende Volker Finke (li.), der Ex-Schalker Mirko Slomka (Montage: t-online.de; Fotos: imago)Freiburgs Trainerlegende Volker Finke (li.), der Ex-Schalker Mirko Slomka (Montage: t-online.de; Fotos: imago) Nur ein halbes Jahr nach Hans Meyers plötzlichem Rauswurf beim 1. FC Nürnberg ist beim Bundesligarekordabsteiger erneut der Posten des Cheftrainers zu besetzen. Thomas von Heesen beendete von sich aus nach nur zwei Partien der neuen Saison das Missverständnis in Franken. Die Nachfolge ist völlig offen. Prominente Namen wie Volker Finke, Mirko Slomka, aber auch der des Ex-Trainers Wolfgang Wolf machen die Runde.

Sicher nur, dass es keine Rückkehr des Pokalsiegercoaches Meyer geben wird. Dies bestätigte Roth, zumal der fränkische Traditionsverein mit dem 65-jährigen Routinier vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung steht.

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Frühere Traumehe vor Gericht

Am 12. September ist die erste Anhörung. Meyer klagt auf Einhaltung seines bis 2009 datierten Vertrags. Bis dahin muss sein Nach-Nachfolger den Club bereits zurück ins Oberhaus geführt haben. "Wir werden in aller Ruhe überlegen, wer auf dem Markt ist", sagte Präsident Michael A. Roth. Der für seine gerne als "patriarchalisch" umschriebene Vereinsführung bekannte Teppichunternehmer schrieb in seiner 18-jährigen Amtszeit bereits den 15. vorzeitigen Trainerwechsel in seine wenig ruhmreiche Bilanz.

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Wer wird's?

Beim Spiel gegen Alemannia Aachen am dritten Spieltag wird von Heesens bisheriger Co-Trainer Michael Oenning interimsmäßig in der Verantwortung stehen. Und danach? Die Kandidatenliste umfasst Freiburgs Trainerdenkmal Volker Finke, den Ex-Schalker Mirko Slomka, den ehemaligen Hertha- und Löwen-Coach Falko Götz, Weltenbummler Winfried Schäfer, ebenso weit gereisten Ex-Bremer Wolfgang Sidka und Cottbus' Prasnikar-Vorgänger Petrik Sander.

Comeback von Wolf?

Immer wieder genannt wird aber auch Wolf, der vom 30. April 2003 bis 31. Oktober 2005 bereits Trainer und Manager beim neunmaligen deutschen Meister war und nach seiner Entlassung in Kaiserslautern im April 2007 auf Jobsuche ist.

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Kein Alibi mehr

Sportdirektor Martin Bader, der beispielsweise Götz bestens auch gemeinsamen Berliner Tagen kennt, erwartet gegen Aachen nach dem durchwachsenen Saisonstart mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Augsburg und einem 1:2 in Kaiserslautern in jedem Fall eine Trotzreaktion der Spieler - ungeachtet der Diskussion um den neuen Trainer. "Damit ist der Mannschaft jedes Alibi genommen worden. Ich erwarte, dass sie sich gegen Aachen zerreißt und einen Sieg einfährt", forderte Bader.

Schuldfrage

Von Heesen war mit seinem Rücktritt seiner Entlassung zuvorgekommen. Der frühere HSV-Kapitän hatte nach dem Bundesliga-Abstieg bei den Fans überhaupt keinen Kredit mehr und war auch intern äußerst umstritten. Roth machte den 46-Jährigen sogar für das aktuelle Chaos beim Club verantwortlich. "Wer hat das herbeigeführt? Also wir von der Führung auf keinen Fall", sagte der Präsident und führte auch den sportlichen Misserfolg an: "Dass er den Abstieg aus der Bundesliga nicht verhindern konnte, war die erste große Enttäuschung, der Start in die zweite Liga war die zweite Enttäuschung."

Keine Zeit zur Entwicklung bekommen

Von Heesen hingegen äußerte sein Unverständnis über die Eigendynamik am Valznerweiher: "Nicht nachvollziehbar für mich ist, nach zwei Spieltagen einen Trainer komplett in Frage zu stellen - wider besseren Wissen, dass eine neu formierte, verjüngte Mannschaft Zeit zur Entwicklung braucht."

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