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Feiert der Tabellenführer auch in Leverkusen?

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3. Spieltag - Samstagsspiele  

Feiert der Tabellenführer auch in Leverkusen?

29.08.2008, 18:10 Uhr | t-online.de

Hoffenheim feiert einen starken Saisonstart. (Foto: imago)Hoffenheim feiert einen starken Saisonstart. (Foto: imago) Das Spitzentreffen des dritten Spieltages der 46. Bundesligasaison steigt überraschend auf der Baustelle der Leverkusener BayArena. Dort ist der ungeschlagene Tabellenführer zu bewundern (Samstag ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Dass er aus Hoffenheim kommt und bereits vier Punkte mehr aufweist als der FC Bayern (Sonntag gegen Hertha BSC, ab 16.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker), ist die Sensation der noch jungen Spielzeit.

In der warten neben dem Titelverteidiger noch weitere acht Teams auf ihr erstes Erfolgserlebnis. Ungemütlich würde die Lage bei Hoffenheims Mit-Aufsteiger Mönchengladbach, wenn der allein noch punktlose Tabellenletzte auch gegen Werder Bremen leer ausgeht. Der Vize-Meister - gemeinsam mit den Bayern nur Zehnter - braucht selbst dringend den ersten Sieg, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Dort steht der Tabellenzweite Schalke im West-Derby gegen Bochum nach der Pleite von Madrid auf dem Prüfstand. Und natürlich wird der dank der eingenommenen van-der-Vaart- und Kompany-Millionen frisch ausgerüstete HSV in Bielefeld ganz genau beobachtet.

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Druck auf den HSV - von ganz oben

Der Kaiser höchstselbst vermeldete via "Bild"-Zeitung: "Nach den Einkäufen muss ich klar sagen: Jetzt spielt der HSV um den Titel mit." Den holte Franz Beckenbauer 1982 als Libero der Hamburger. Vor deren Spielermaterial bekundete auch Bielefelds Coach Michael Frontzeck höchsten Respekt: "Es muss schon vieles stimmen, damit wir in die Punkte kommen."

Die UEFA-Pokal-Starter einträchtig beieinander

Erster Verfolger des Spitzenreiters ist vorläufig aber noch Schalke. Und der Spitzenreiter heißt noch Hoffenheim. Dem Neuling sitzen mit Schalke, Berlin, Dortmund, Hamburg und Wolfsburg fünf Konkurrenten im Nacken, die allesamt vier Punkte aufweisen. Interessanterweise vertreten diese fünf Klubs auch samt und sonders die deutschen Farben im UEFA Cup. Der sechste Starter, der VfB Stuttgart, bekommt wegen der Qualifikation in Györ noch einen Tag mehr der Erholung und empfängt am Sonntag Hannover 96. Gilt auch für die Berliner, die sich das Geschehen vor ihrem Auftritt in München zunächst aus der Entfernung betrachten. Sie sehen Dortmunds Versuch, in Cottbus eine weiße Weste zu behalten. Bisher reisten die Westfalen aus der Lausitz stets als Sieger nach Hause, schon fünf Mal.

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Wegweisendes

Unangenehmer die Ausgangslage für den HSV in Bielefeld, wo die Hanseaten anno 1979 durch ein 0:0 ihre erste Bundesligameisterschaft einfuhren. Die Arminen befinden sich derzeit auf einer Stufe mit Bayern und Bremen, wissen aber erst nach dem Kräftemessen mit den frisch aufgerüsteten Hamburgern, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Leer bliebe es für die Frankfurter Eintracht, wenn es für den Pokalfinalisten von 2006 auch bei den ambitionierten Wolfsburgern und ihrem früheren Coach Felix Magath eine Niederlage setzte. Die Anspruchshaltung am Main ist durch die akribische Aufbauarbeit des Duos Friedhelm Funkel und Heribert Bruchhagen der letzten Jahre wieder in altbekannte Höhen geschnellt.

Nicht wie in Bochum in Rückstand geraten

Nicht anders in Wolfsburg, wohingegen der Druck hausgemacht ist und der Start - im Gegensatz zu dem des Gastes - mit vier Punkten aus zwei Begegnungen als gelungen bezeichnet werden darf. Allerdings ist ein Kraftakt wie in Bochum, als die Niedersachsen aus einem 0:2-Rückstand nach miserablen ersten 45 Minuten noch ein Remis machten, nicht jede Woche neu abrufbar.

Schalker Wiedergutmachungspflicht

Bochum wiederum vergab nach der Auftaktpleite in Karlsruhe die Chance, die Dinge wieder zurechtzurücken. Und ausgerechnet im Nachbarschaftsduell in Gelsenkirchen einen Coup zu landen wie in den Jahren 2002/03 und 2003/04, erscheint gerade wegen des Ausscheidens der Knappen aus der Champions League eher unwahrscheinlich. S04 hat Wiedergutmachung zu betreiben, und dafür kommt ein Revierrivale gerade recht. "Wir werden das zu spüren bekommen", weiß VfL-Trainer Marcel Koller, wenngleich sein Gegenüber Fred Rutten betonte, das 0:4 bei Atletico Madrid sei "ganz schwer für die Psyche."

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Völler: "Wir sind der Außenseiter"

Derlei mentale Belastungen sind Leverkusen vor dem Gipfel mit Hoffenheim fremd. "Wir können befreit aufspielen. Hoffenheim ist Tabellenführer, da sind wir Außenseiter", meinte Bayer-Sportchef Rudi Völler schon augenzwinkernd. Und verschwieg, dass sein hessischer Landsmann Bruno Labbadia ein ausgewiesener Hoffenheim-Kenner ist.

Labbadia trifft Hoffenheim schon in der dritten Liga

Immerhin kreuzte der frühere Nationalstürmer zuletzt zum Abschluss der Zweitligasaison als Cheftrainer Fürths die Klingen mit der Überraschungself aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Labbadia und Co. erlebten erst eine 0:5-Abfuhr und dann die Aufstiegsfeier der TSG live mit. Es war die Revanche für ein deutliches 1:4 im Hinspiel - Labbadias bisher einzigem Sieg über Hoffenheim. 2005/06 war ihm in der Regionalliga Süd mit Darmstadt 98 ein Erfolg über die 3.300-Seelen-Gemeinde versagt geblieben. Und auch im Pokal schied der 42-Jährige im Vorjahr mit seiner Mannschaft in Hoffenheim aus. Die fünf bisherigen Begegnungen Labbadia versus 1899 geben also zu wenig Hoffnung Anlass. Aber wie meinte Ralf Rangnick in der Kölner Tageszeitung "Express": "Bayer ist uns noch um Jahre voraus." Und Labbadia spielt ja auch nicht selbst - sondern die beiden jüngsten Talentschuppen der Liga.

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