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SV Werder Bremen: Klaus Allofs kündigt ungemütliche Tage an

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Werder Bremen  

Manager Allofs kündigt ungemütliche Tage an

30.08.2008, 21:55 Uhr | t-online.de, sid

Nach dem schlechtesten Start seit 1999 ist Werder-Manager Allofs bedient. (Foto: imago)Nach dem schlechtesten Start seit 1999 ist Werder-Manager Allofs bedient. (Foto: imago) Das 2:3 beim zuvor punktlosen Tabellenschlusslicht in Mönchengladbach setzte dem Fehlstart des Vizemeisters die Krone auf: Werder Bremen steht nach drei Partien so schlecht da wie seit neun Jahren nicht mehr. Sicher ist: "Es wird für die Spieler unruhiger werden", kündigte der enttäuschte Sportdirektor Klaus Allofs eine harte Woche fürs versagende Personal an.

"Die Art und Weise wie wir gespielt haben, schmerzt mehr als die Niederlage. Für den Erfolg muss jede Mannschaft hart arbeiten, egal ob Manchester United oder Real Madrid. Das haben wir nicht getan", legte der 51-Jährige den Finger in die Wunde.

So wird's nichts mit dem Titelkampf

Um sich - quasi wie gewohnt - als erster Verfolger des Titelverteidigers und Rekordmeister FC Bayern München zu gerieren, müssen an der Weser Einsatzwillen, Laufbereitschaft und Selbstbewusstsein Einzug halten. Eigenschaften, die die Hanseaten in Gladbach weitgehend vermissen ließen. Die Quittung: Tabellenplatz 13.

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Innenverteidigung pennt

Nationalspieler Torsten Frings zeigte sich hinsichtlich der von Allofs angekündigten Konsequenzen einsichtig: "Das haben wir auch nicht anders verdient." Bezeichnend für die enttäuschende Leistung der Norddeutschen waren die Gegentore. Beim ersten Treffer durch den Algerier Karim Matmour in der zwölften Minute machte die Innenverteidigung mit Naldo und Sebastian Prödl eine ganz schlechte Figur. Der österreichische Neuzugang kam auch beim Kopfballtor von Rob Friend nach einer halben Stunde den entscheidenden Schritt zu spät

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Viel Platz für Baumjohann

Beim 0:3 durch den früheren Schalker Alexander Baumjohann in der 71. Minute versagten die Werder-Akteure kollektiv. Der 21-Jährige startete in der eigenen Hälfte seinen Sololauf, den er eiskalt abschloss. Der Treffer erinnerte an Jan Schlaudraffs Zaubertor für Aachen gegen Werder und dessen chancenlosen Keeper Tim Wiese am 18. November 2006. Damals jedoch holte Bremen auf dem Tivoli noch ein 2:2.

Diegos wertlose Kosmetik

Diesmal kam Diegos schönes Freistoßtor zu spät und schönte eine Minute vor Spielende lediglich das Resultat. Gladbach trat aggressiv, kampfbetont und erfolgshungrig auf. Gerade so, wie es nach zwei Niederlagen zum Neustart im Oberhaus verlangt werden durfte. "Das sind Dinge, die uns gefehlt haben", meinte Gäste-Trainer Thomas Schaaf trotz des Aufbäumens seiner Elf in der Schlussphase.

"Ein Sch...-Spiel"

Der Punktgewinn aber wäre aber nach der Leistung der ersten 75 Minuten nicht verdient gewesen. Daher zeigten sich auch die Bremer Spieler selbstkritisch. "Das war für unsere Ansprüche viel zu wenig", meinte Kapitän Frank Baumann, während Nationalspieler Clemens Fritz "ein Scheiß-Spiel" sah: "Wir haben einfach einen großen Mist gespielt und sind zu spät aufgewacht."

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Nobody Alberman nimmt Star Diego aus der Partie

Auch Bronzemedaillengewinner Diego schaffte es bei der guten Bewachung von Gegenspieler Gal Alberman nicht, dem Bremer Spiel seinen Stempel aufzudrücken und die notwendigen Ideen zu geben. "Keiner darf glauben, dass es nur mit der Rückkehr von Diego von alleine läuft", fügte Baumann hinzu.

Hängende Köpfe

Während die Bremer mit hängenden Köpfen in die Kabine schlichen, führten die Gladbacher nach dem ersten Saisonsieg Freudentänze auf dem Rasen auf.

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