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2. Bundesliga - 3. Spieltag  

Nürnberg rettet Punkt gegen Aachen

31.08.2008, 16:49 Uhr | dpa

Nürnbergs Pinola (r.) im Duell mit dem Aachener Müller (Foto: dpa)Nürnbergs Pinola (r.) im Duell mit dem Aachener Müller (Foto: dpa) Die Chaos-Tage beim 1. FC Nürnberg sind vorerst vorbei, dagegen schrillen beim TSV 1860 München die Alarmglocken. Am dritten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga verpasste der Club beim 2:2 gegen Alemannia Aachen nach dem Rücktritt von Trainer Thomas von Heesen allerdings den erhofften Befreiungsschlag und blieb im zweiten Spiel hintereinander sieglos.

Beim Tabellenletzten aus München, der mit dem 1:2 bei Rot-Weiß Ahlen die dritte Pleite in Serie kassierte, muss Trainer Marco Kurz nach dem schlechtesten Zweitliga-Start überhaupt um seinen Job bangen. Aufsteiger Ahlen kletterte mit dem zweiten Saisonsieg vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

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FC St. Pauli mit erstem Erfolgserlebnis

Den ersten Dreier der Saison landete der FC St. Pauli beim 4:1 gegen Rot-Weiß Oberhausen, während Neuling FSV Frankfurt mit dem 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth den ersten Dreier der Saison verpasste. Das Rheinderby zwischen TuS Koblenz und dem SV Wehen Wiesbaden endete torlos.

FCK und Mainz an der Tabellenspitze

An der Liga-Spitze liefern sich der FSV Mainz 05, der am Freitag den VfL Osnabrück mit 4:2 besiegte, und der punktgleiche 1. FC Kaiserslautern ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Pfälzer feierten beim 3:1 am Freitag in Ingolstadt den ersten Auswärtssieg seit fünf Monaten. Im Spitzenspiel an diesem Montag (ab 20.00 Uhr im t-online.de Live-Ticker) kämpfen der SC Freiburg und Ex-Bundesligist Hansa Rostock um den Anschluss an die Aufstiegsplätze.

Nürnberg kämpft sich zurück ins Spiel

Drei Tage nach dem Rücktritt des frustrierten Chefcoachs von Heesen war der FCN in der ersten Halbzeit völlig von der Rolle und der zum Aushilfstrainer beförderte bisherige Assistenz-Coach Michael Oenning nur zu bedauern. Aachen nutzte das Chaos in der Club-Abwehr eiskalt aus und lag durch die Tore von Seyi Olajenbesi (17.) und Benjamin Auer (29.) zur Halbzeit mit 2:0 vorne. Die Neuzugänge Christian Eigler (49.) und Daniel Gygax (68.) belohnten vor 31.000 Zuschauern die Aufholjagd der Franken mit dem hochverdienten Punktgewinn.

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Dritte Niederlage im dritten Spiel

Bei den Münchner Löwen sind die Tage von Trainer Kurz womöglich gezählt. René Müller besiegelte in der Nachspielzeit die bittere Niederlage der Sechziger, die den schlechtesten Saisonstart seit 1961 hingelegt haben. Zu allem Unglück musste auch noch Abwehrspieler Mathieu Béda (69.) nach einer Notbremse mit Rot vorzeitig vom Platz. Daniel Bierofka (87.) hatte Ahlens Führung durch Marinko Miletic (56.) ausgeglichen.

Trojan überragend bei St. Pauli

Mit dem verdienten Sieg gegen Aufsteiger Oberhausen nach Toren von Marius Ebbers, Fabian Boll, René Schnitzler und des überragenden Filip Trojan verhinderte der FC St. Pauli den totalen Saison-Fehlstart. Beim 1:1 des FSV Frankfurt hatte Angelo Barletta (30.) den Aufsteiger in Front gebracht, drei Minuten vor Spielende rettete Sami Allagui Fürth einen Punkt. Der SV Wehen Wiesbaden weiter auf den ersten Dreier - beim torlosen Derby bei TuS Koblenz gab es immerhin einen wichtigen Auswärtspunkt.

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