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FC Bayern München: Luca Toni und Schweini schenken Klose 1. Tor

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FC Bayern München  

Mit bayerischer Selbst-Therapie zurück in die Erfolgsspur

01.09.2008, 11:36 Uhr | t-online.de

Klose (l.) wird von Schweinsteiger und den anderen Kollegen gefeiert. (Foto: imago)Klose (l.) wird von Schweinsteiger und den anderen Kollegen gefeiert. (Foto: imago) Es war die Szene des Spiels beim 4:1-Erfolg des FC Bayern über Hertha BSC Berlin. Als Schiedsrichter Michael Kempter in der 56. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte, warf Miroslav Klose seinem Kollegen Bastian Schweinsteiger den Ball zu. Schließlich ist Schweini für die Strafstöße beim deutschen Rekordmeister zuständig und hatte zuvor schon einen sicher verwandelt. Dann kam Luca Toni ins Spiel.

Der torhungrige Italiener wollte unbedingt selbst schießen. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Schweinsteiger, entschied der deutsche Nationalspieler, dass keiner von beiden den Elfmeter schießen würde. Schweinsteiger nahm Toni den Ball wieder aus der Hand und warf ihn zurück zu Klose. Der Italiener scheute zunächst etwas verdutzt, doch dann kapierte er die Maßnahme. Na klar, da war doch was.

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Enormer Druck lastet auf Klose

Seit Monaten läuft Klose seiner Top-Form hinterher. In der Rückrunde der vergangenen Saison erzielte er lediglich ein einziges Törchen. Seit  unglaublichen 674 Minuten war der Angreifer ohne Torerfolg. Kurz vor dem Elfmeter traf er aus drei Metern nur den Pfosten und verdrosch anschließend völlig frustriert das Gestänge. Man kann nur erahnen, welch ein Druck auf Klose gelastet haben muss, als er zum Elfemeter anlief. Schließlich hatte er zuvor drei seiner vier Elfmeter in der Bundesliga verschossen.

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Podolski wartete bereits an der Seitenlinie

Draußen an der Seitenlinie wartete bereits Kronprinz Lukas Podolski, um für Klose eingewechselt zu werden. Hätte Klose verschossen, wäre die Demontage eines einstmals gefeierten Stürmers perfekt gewesen. Doch Klose traf. Selten zuvor war ein 4:0 wichtiger, als in diesem Moment. "Es war eine große Sache, dass mir Bastian den Ball hingelegt hatte“, sagte Klose anschließend.

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Kampfansage an die Konkurrenz

Letztlich konnte der FC Bayern mit dem 4:1-Erfolg gegen Berlin seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Nach zwei Remis in Folge zum Start war das ohnehin dünne Nervenkostüm bei den Bayern-Verantwortlichen bereits kräftig angekratzt. Gegen Hertha folgte dann nicht nur für Klose der Befeiungsschlag. "So langsam kommen wir ins Rollen“, ließ sich Jürgen Klinsmann nach der Gala-Vorstellung gegen den Hauptstadt-Klub zu einer Kampfansage an die Konkurrenz hinreißen.

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Hertha kann in München nicht gewinnen

Insbesondere die Art und Weise, wie der Sieg herausgespielt wurde, begeisterte Fans und Verantwortliche des FCB gleichermaßen. Mutig, direkt und vor allem präzise spielte der Titelverteidiger nach vorne und die Hertha immer mehr an die Wand. Für die Berliner war wieder einmal nichts zu holen. Seit 32 Jahren warten sie bereits auf einen Sieg in München. "So ein unterlegenes Spiel habe ich selten erlebt. Wir haben sehr schlecht gespielt, es war mal wieder viel zu viel Respekt vor den Bayern da“, sagte ein konsternierter Arne Friedrich nach der Partie.

Pfiffe für Klinsmann

Wie wichtig der Erfolg für die Münchner war, zeigte sich vor der Partie. Als der Stadionsprecher in der Allianz Arena Mannschaft und Trainer vorstellte, gab es erstmals Pfiffe für Klinsmann. In der Woche zuvor diskutierte sich Fußball-Deutschland die Kehle heiser. Nach zwei Spielen ohne Sieg schien das Modell Klinsmann für viele bereits zum Scheitern verurteilt.

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Ungewohnte Transferpolitik

Die Unsicherheit beim Meister wirkte sich auch auf die Personalplanung aus. Während die Bosse die ganze Zeit gebetsmühlenartig wiederholten, dass man in dieser Saison keine weiteren Spieler holen würde, ging es zuletzt an der Säbener Straße fast wie auf einem Basar zu. Marcell Jansen wurde überraschend an den Hamburger SV verkauft. Weltmeister Massimo Oddo vom AC Mailand wurde stattdessen über Nacht verpflichtet. Verhandlungen mit Anatoliy Tymoschuk verliefen im Sande, denn Zenit St. Petersburg ließ den 29-Jährigen nicht aus seinem bis 2011 laufenden Vertrag raus. Personalie vertagt.

Keine weiteren Spieler

Vielleicht legen die Bayern laut Rummenigge im Winter noch einmal nach. Bis dahin muss der aktuelle Kader ausreichen. Nach dem eindrucksvollen Sieg gegen Berlin und dem Ende der Torflaute bei Klose haben alle an der Säbener Straße wieder deutlich mehr Vertrauen in den Kader, als noch in den Tagen zuvor.

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