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Pferdesport: Reiten in Zukunft nicht mehr olympisch?

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Olympia 2008 - Reiten  

Reiten in Zukunft nicht mehr olympisch?

02.09.2008, 17:31 Uhr | sid

Ihre Aussagen sorgten für Irritationen: Reiterverbands-Präsidentin Prinzessin Haya (Foto: imago)Ihre Aussagen sorgten für Irritationen: Reiterverbands-Präsidentin Prinzessin Haya (Foto: imago) Die Präsidentin des Reiter-Weltverbands FEI, Prinzessin Haya Bint Al Hussein, sorgt sich um die olympische Zukunft des Reitsports. "Die FEI muss bereits gewaltig kämpfen, um 2012 noch dabei zu sein. Jeder, der glaubt, Pferdesport in London sei gesichert, irrt", sagte das IOC-Mitglied mit Blick auf die Spiele 2012 .

Insbesondere an einzelnen Disziplinen des Reitsports übte Prinzessin Haya starke Kritik.

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Haya kritisiert Dressurreiten

Die Weltverbands-Chefin kritisierte vor allem die Dressur: "Die Popularität der Dressur ist ungewöhnlich gering, es gibt Klagen über das Richten und die Zusammensetzung des Richtergremiums." Nicht erst seit Hongkong 2008 ist bekannt, dass es insbesondere in Hayas arabischer Heimat einflussreiche Stimmen gibt, die statt der Dressur lieber das Distanzreiten ins olympische Programm aufnehmen würden.

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Vielseitigkeitsreiten gefährlich?

Auch vor der Vielseitigkeit machte die Präsidentin in ihrem verbalen Rundumschlag nicht Halt und sprach von "Sorgen bezüglich der Sicherheit". Dies könne auch gleichzeitig das Ende des Springreitens bedeuten, da es unwahrscheinlich sei, dass Springen als alleinige Disziplin überleben könne.

Haring von Aussagen irritiert

Dass ausgerechnet die Präsidentin ihren Sport mit negativen Aussagen belastet, anstatt sich schützend vor ihre Reiter zu stellen, sorgte im deutschen Lager für Irritationen. "Ich bin sehr überrascht von der Aussage. Gerade als IOC-Mitglied hat die Präsidentin enormen Einfluss", betonte Hanfried Haring, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN. Allerdings räumte Haring ein, dass der Reitsport nach den fünf positiven Doping-Proben bei Olympia in eine gewisse Erklärungsnot auch gegenüber dem IOC gekommen sei: "Wir müssen jetzt die richtigen Antworten auf viele Fragen finden. Und wenn wir die nicht finden, bekommen wir Probleme."

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