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Nationalmannschaft: Joachim Löw stellt sich hinter Lukas Podolski

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Nationalmannschaft  

Löws Lobeshymne auf Lukas Podolski

04.09.2008, 16:54 Uhr | t-online.de

In der Nationalmannschaft zusammen: Podolski und Klose. (Foto: imago)In der Nationalmannschaft zusammen: Podolski und Klose. (Foto: imago) Liebesentzug in München, Lobeshymnen beim Nationalteam: Lukas Podolski hat nach den Vorwürfen von Bayern-Manager Uli Hoeneß erneut sein Reservisten-Dasein beim deutschen Fußball-Rekordmeister bitter beklagt - aber in der DFB-Auswahl muss sich der Angreifer um seinen Stammplatz keine Sorgen machen.

Mit einem Plädoyer der höchsten Güteklasse hat Bundestrainer Joachim Löw die sportlichen und menschlichen Eigenschaften Podolskis gelobt und dem 23-Jährigen damit öffentlich eine Einsatzgarantie für den Start in die WM-Qualifikation gegeben.

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Besser als Ronaldo

"Ich sehe einen Lukas Podolski, der auf höchstem internationalem Niveau großartige Leistungen gebracht hat", sagte Löw im Quartier der Nationalmannschaft in Oberhaching. "Er ist ein wichtiger Spieler, der konsequent seine Leistung gebracht hat", betonte der DFB-Chefcoach. Bei den letzten WM- und EM-Turnieren sei der 23-Jährige sogar besser gewesen als der portugiesische Weltstar Cristiano Ronaldo.

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Vielseitig einsetzbar

Auch bei den bevorstehenden WM-Qualfikationsspielen am Samstag in Liechtenstein und vier Tage später in Finnland wird Poldi somit sicher das DFB-Trikot tragen. Ungewiss ist nur, ob Löw den Wahl- Münchner im Sturm oder im linken Mittelfeld aufbieten wird. "Wo er spielt, hängt auch immer von unserer Ausrichtung und dem jeweiligen Gegner ab", sagte Löw. "Er hat höchste Effizienz bewiesen und selbst aus dem Mittelfeld heraus Tore erzielt. Bei ihm werde ich mich nicht auf eine Position festlegen", setzte Löw sein Loblied fort.

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Nicht wieder nach München

Podolski hatte sich am Donnerstag in einer Medien-Offensive über seine Situation in München beschwert, den Jammer-Vorwurf von Hoeneß aber zurückgewiesen. "Klar bin ich sauer; doch das hat nichts mit Jammern zu tun, sondern in bin unzufrieden mit meiner Situation, und das zeige ich auch", sagte der Nationalstürmer in einem Interview mit dem "kicker". In der "Bild"-Zeitung äußerte sich der 23-Jährige ebenso kritisch und bereute sogar erstmals sein Engagement beim FC Bayern. "Wenn ich wüsste, dass es dann wieder so läuft wie jetzt gerade, dann nicht. Nein, nochmal würde ich dann nicht unterschreiben", sagte er.

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Rückkehr nach Köln war drin

Offenbar fühlt er sich in München mehr denn je wie im Exil. Eine Rückkehr in seine Heimat zum 1. FC Köln wäre in der Sommerpause trotz Bayern-Vertrags bis 2010 eine echte Option gewesen, wenn die Münchner ein Transfer-Signal gesendet hätten. "Dann hätte es schon ein paar Vereine gegeben, mit denen ich mich unterhalten hätte", sagte er. "Man kennt ja meine Beziehung zum 1. FC Köln", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Beim FC Bayern ist er auch unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann hinter Luca Toni und Miroslav Klose nur die Nummer drei im Angriff. In dieser Saison stand er nur zum Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV (2:2) in der Startformation, als Toni verletzt war - und erzielte prompt ein Tor.

Hochachtung für den Unzufriedenen

Löw bekannte "Hochachtung" vor den Leistungen Podolskis, der beim Confed-Cup 2005, der WM 2006 und auch bei der EM in diesem Sommer - bei der er drei Tore für das DFB-Team erzielte - herausragend aufgetreten sei. Auch menschlich verhalte er sich immer "vorbildlich" und "respektvoll". "Der Lukas jammert nicht", versicherte Löw. Nur hängen lassen dürfe er sich beim FC Bayern nicht. "Jetzt muss er kämpfen", forderte Löw.

Klose zeigt Verständnis

Das sieht übrigens auch Sturmkollege Miroslav Klose so. Der Konkurrent beim FC Bayern sagt, Podolski müsse einfach weitermachen. Bei den vielen Spielen des FC Bayern sei Einsatzzeit in Zukunft garantiert. Klose selbst sieht sich nach einem schwachen Saisonstart auf dem Weg der Besserung. "Ich merke jeden Tag, dass ich wieder besser drauf komme", sagte Klose.

Formanstieg beim Angreifer

Löw sieht das genauso: "Miro ist sicher nicht so gut in die Saison gekommen. Aber jetzt sieht man bei ihm, dass die Kraft zurück kommt."

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