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Freitags-Training in Spa-Francorchamps: Felipe Massa im ersten Training vorn

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Freitags-Training in Spa-Francorchamps  

Felipe Massa schnellster Mann am ersten Tag

05.09.2008, 10:19 Uhr | Norman Gosch

Der schnellste Mann im freien Training: Felipe Massa (Foto: imago)Der schnellste Mann im freien Training: Felipe Massa (Foto: imago) Nebel, Regen und Eau Rouge - das sind die Zutaten für einen klassischen Grand Prix auf dem Ardennen-Kurs von Spa-Francorchamps. Der ganz große Regen blieb am ersten Trainingstag zwar aus, aber die wenigen kleinen Schauer sorgten für etliche Unterbrechungen. Die schnellste Zeit des Tages erzielte Felipe Massa im Ferrari, im zweiten Training unter deutlich schlechteren Bedingungen hatte Fernando Alonso (Renault) die Nase vorn.

Ergebnisse Das erste freie Training im Überblick
Ergebnisse Das zweite freie Training im Überblick
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Bedrohlich dunkle Wolken über der Piste

Hektik in der Boxengasse - was man sonst für gewöhnlich nur während der Rennen der Königsklasse zu sehen bekommt, war in Belgien bereits in den ersten beiden Trainingssessions der Fall. Der Grund lag auf der Hand: Bedrohlich dunkle Wolken hingen über dem Ardennen-Kurs, die Wetterfrösche in Diensten der Teams prognostizierten Regenschauer. Und so balgten sich die Fahrer darum, wer als Erster auf die Strecke kommt.

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Massa lässt dem Feld keine Chance

Im ersten Training purzelten die Rundenzeiten dann auch minütlich - mit dem besten Ende für die beiden Ferrari-Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen. Während der amtierende Weltmeister aus Finnland die Konkurrenten aus den anderen Teams gut im Griff hatte, konnte er der starken Form Massas nicht viel entgegensetzen. Der Brasilianer legte in 1:47,284 Minuten die gern zitierte Latte nicht nur hoch, sondern unerreichbar hoch für das gesamte Feld.

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Starke Vorstellung von Toro Rosso

Hinter den beiden Roten platzierte sich das Silberpfeil-Duo Lewis Hamilton/Heikki Kovalainen auf den Plätzen zwei und drei. Fernando Alonso überraschte im Renault auf Rang fünf, während Mark Webber (Red Bull Racing), Sebastien Bourdais und Sebastian Vettel (beide Scuderia Toro Rosso) die Top 8 der ersten Session komplettierten. Für Nick Heidfeld, der in Spa unbedingt punkten muss, um bei seinem Rennstall nicht in Ungnade zu fallen, war nicht mehr als Rang 12 zu holen.

Webber erstes Opfer des Regens

Konnten die Piloten die erste Session trotz eines kleinen Schauers noch komplett absolvieren, fing es im zweiten Training bereits nach rund 15 Minuten an zu regnen. Zunächst nur leicht, sodass der Rennbetrieb fortgesetzt werden konnte. Aber die Rundenzeiten machten deutlich, dass sich die Bedingungen veränderten. Erstes Opfer des feuchten Asphalts wurde Mark Webber, der mit seinem Boliden von der Strecke rutschte, durchs Kiesbett pflügte und in einem Reifenstapel stecken blieb.

"Es macht keinen Sinn, zu fahren"

Regen, kein Regen, viel Regen, wenig Regen - das Wetter an der Strecke wechselte ständig. Die Teams stellten alle Aktivitäten ein. "Es macht keinen Sinn, jetzt zu fahren", gab Bourdais via Boxenfunk seinem Team zu verstehen. Zu diesem Zeitpunkt lag Hamilton an der Spitze, die Zeit Massas aus der Morgensession erreichte der Brite aber bei Weitem nicht. Vettel wollte es einige Minuten später aber dann doch wissen und ging wieder auf Zeitenjagd - und weckte damit den Kampfgeist der anderen Teams.

Räikkönen crasht - und Fisichella der Leidtragende

Auch bei Kimi Räikkönen, doch der Iceman leistete sich einen kleinen Patzer mit großer Wirkung. Auf den Randsteinen ausgerutscht, ging es rückwärts in einen Reifenstapel. Der Crash kostete den Finnen seinen Heckflügel. Kurios: Aus dem Reifenstapel schwappte nach Räikkönens Einschlag jede Menge Wasser auf den Asphalt - und das wurde Giancarlo Fisichella zum Verhängnis. Der Italiener verlor per Aquaplaning die Kontrolle über seinen Wagen und rauschte nur kurze Zeit später in die Streckenbegrenzung.

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Nachdem die Strecke wieder freigegeben war, drehten die Teams noch einmal ein paar schnelle Runden. Und es tat sich noch einmal mächtig etwas. Nachdem Kovalainen seinen Teamkollegen als Spitzenreiter ablöste, katapultierte sich Alonso plötzlich an die Spitze. Massa kämpfte sich zwar noch bis auf Platz zwei nach vorn, auf der letzten und entscheidenden Runde konnte der Brasilianer aber aufgrund des erneut einsetzenden Regens nicht mehr zulegen.

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