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Ümit Özat dementiert vorzeitiges Karriereende

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1. FC Köln  

Ümit Özat dementiert vorzeitiges Karriereende

09.09.2008, 13:07 Uhr | dpa

Ümit Özat will wieder zurück auf den Fußballplatz.. (Foto: imago)Ümit Özat will wieder zurück auf den Fußballplatz.. (Foto: imago) Ümit Özat will wieder Fußball spielen. Wie der Verein bekannt gab, ist der Kapitän des 1. FC Köln aus der Medizinischen Hochschule Hannover entlassen worden und nach Köln zurückgekehrt. Nach Gesprächen mit den behandelnden Ärzten sieht der 31 Jahre alte Türke seine sportliche Zukunft positiv.

Özat werde sich nach seinem Zusammenbruch am 29. August während der Erstliga-Partie beim Karlsruher "zeitnah" öffentlich erklären, um weitere Spekulationen auszuschließen und "umfassend über seinen Gesundheitszustand zu informieren", hieß es.

Zusammenbruch Herzmuskelentzündung bei Özat
Video Özat ist zurück in Köln

Özat dementiert Zeitungsartikel

Özat wehrte sich gegen die Darstellung in einer türkischen Sport-Tageszeitung, nach der er wegen gesundheitlicher Probleme über das Ende seiner sportlichen Karriere nachdenke. Entsprechende Aussagen seien "völlig falsch und stammen nicht von mir. Wenn ich solche Gedanken hegen würde, würde ich darüber zuerst mit meiner Familie und dem 1. FC Köln sprechen und bestimmt nicht mit einer Zeitung", ließ er über seinen Verein mitteilen. Mit der Zeitung habe er überhaupt nicht gesprochen.

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Genaue Diagnose noch unbekannt

Abwehrspieler Özat war in Karlsruhe auf dem Platz ohnmächtig zusammengebrochen. Er wurde zuletzt in der Medizinischen Hochschule in Hannover stationär behandelt. Der Zusammenbruch des 31-Jährigen am dritten Spieltag war zunächst mit einem Kreislaufkollaps begründet worden. Medien hatten auch von einer Herzmuskelentzündung berichtet.

Spielerporträt Ümit Özat
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Nachrichtenstop verhängt

Am Wochenende hatte Özat darum gebeten, dass keine weiteren Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht werden. Der FC-Kapitän warb darum, seine Privatsphäre zu respektieren. Kölns Manager Michael Meier hatte erklärt, dass die Behandlung des Spielers Vorrang habe. "Ümit hat das Recht, sich alle Zeit zu nehmen, die er braucht, um die entsprechenden diagnostischen Maßnahmen abzuschließen. Wir gehen derzeit davon aus, Ümit wieder auf dem grünen Rasen zu sehen, aber oberste Priorität hat im Moment seine Gesundheit", hatte Meier wissen lassen.

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