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HSV will Schwarzhandel im Internet stoppen

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Hamburger SV  

HSV will Schwarzhandel im Internet stoppen

10.09.2008, 16:39 Uhr | dpa

Der HSV will den Schwarzmarkt-Händlern das Wasser abgraben. (Foto: imago)Der HSV will den Schwarzmarkt-Händlern das Wasser abgraben. (Foto: imago) Der Hamburger SV will den Weiterverkauf seiner Eintrittskarten im Internet gerichtlich stoppen. Vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird über die Klage der Hamburger verhandelt, nachdem der Traditionsverein in erster Instanz vor dem Oberlandesgericht Hamburg Recht erhalten hatten.

Dagegen hat die beklagte Internetfirma bundesligakarten.de Berufung eingelegt.

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Schwarzmarkt Riegel vorschieben

Der HSV möchte vermeiden, dass Kartenhändler Tickets aufkaufen und im Internet zu stark überhöhten Preisen anbieten. "Uns als Verein entsteht zwar kein finanzieller Schaden, sehr wohl aber den Fans. Außerdem leidet unser Ruf durch die Schwarzmarktgeschäfte. Wir wollen Karten zu sozialverträglichen Preisen anbieten", sagte Kai Voerste, Leiter der Abteilung Ticketing beim HSV. "Internet-Plattformen wie viagogo.de und seatwave.de bieten beispielsweise schon jetzt Karten für unser Heimspiel gegen Bayern München im Januar an, für das es aber erst ab November Tickets gibt."

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Weiterverkauf zu Wucherpreisen

Statt der vom Verein erhobenen 36 Euro für einen preiswerten Sitzplatz müssen dann 129 Euro bezahlt werden. Während der HSV für das teuerste Sitzplatz-Ticket in Höhe Mittellinie 84 Euro verlangt, will viagogo.de 348 Euro plus Porto haben. Zumeist verkaufen Privatpersonen ihre zum Normalpreis erworbenen Tickets an die Internetfirmen, um Gewinn zu erzielen. "In unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ein solcher Weiterverkauf nicht gestattet. Das haben wir auch auf die Karten gedruckt", sagt Voerste.

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Tickets oft nicht mehr gültig

Die im Internet über nicht autorisierte Händler verkauften Tickets können vom HSV gesperrt werden. "Es kommt nicht selten vor, dass Fußballanhänger Eintrittskarten im Internet zu überhöhten Preisen erworben haben, die dann gar nicht mehr gültig waren. Leider schämen sie sich zumeist, den Betrug anzuzeigen", sagt Voerste.

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