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Fußball-Bundesliga - 4. Spieltag: Eintracht Frankfurt - KSC

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4. Spieltag - Freitagsspiel  

Heißer Tanz trotz ramponiertem Frankfurter Rasen

12.09.2008, 13:06 Uhr | dpa

Frankfurts Michael Fink (li.) im Duell mit KSC-Kapitän Maik Franz (Foto: imago)Frankfurts Michael Fink (li.) im Duell mit KSC-Kapitän Maik Franz (Foto: imago) Drei Tage nach dem Auftritt von Superstar Madonna will Eintracht Frankfurt seine Fans mit einer Gala gegen den Karlsruher SC (heute ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) erfreuen, doch die Pop-Ikone hat den Hessen in deren Heimstätte einen völlig ramponierten Rasen und damit eine schwere Hypothek hinterlassen. "Es könnte dem Zufall Tür und Tor geöffnet sein", klagte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel und übte Kritik an der Spielansetzung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) nicht einmal 72 Stunden nach dem Konzert: "Weder der KSC noch die Eintracht sind international dabei, wir hätten also durchaus auch am Sonntag spielen können."

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"Den Aufwärtstrend fortsetzen"

Unabhängig von den möglicherweise widrigen Platzverhältnissen - seit Mittwochnacht verlegt der Stadionbetreiber einen neuen Rasen und versucht damit zu retten, was zu retten ist - strebt die Eintracht den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga an. "Egal wie der Boden aussieht, beide Mannschaften müssen darauf spielen und damit zurechtkommen. Wir wollen vor heimischem Publikum unseren Aufwärtstrend aus dem Wolfsburg-Spiel fortsetzen und natürlich gewinnen. Dafür werden wir alles tun", versprach Funkel.

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Funkel muss umstellen

Frankfurts Coach kann wegen des Ausfalls von Kapitän Ioannis Amanatidis und Abwehrspieler Marco Russ, die beide wegen Muskelverletzungen fehlen, zwar nicht seine beste Formation aufbieten. Ein Handicap sieht er darin allerdings nicht. "Unsere personelle Situation bereitet mir keine Sorgen, denn wir können die Ausfälle kompensieren", erklärte Funkel.

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Galindo: späte Rückkehr vom Länderspiel

Er wird wahrscheinlich auch auf Innenverteidiger Aaron Galindo verzichten. Der Mexikaner kehrt erst am Freitag von einer Länderspielreise an den Main zurück. Für ihn dürfte Chris in die Viererkette rücken. Die Position des Brasilianers im defensiven Mittelfeld wird vermutlich der Japaner Junichi Inamoto einnehmen. Zudem stehen Funkel die Mittelfeldspieler Alexander Meier und Benjamin Köhler wieder zur Verfügung.

Trotz Stotterstart ist Frankfurt nicht unter Druck

Trotz des Stotterstarts mit einer Niederlage und zwei Unentschieden sieht der Eintracht-Trainer sein Team nicht unter Druck. "Es ist kein Schlüsselspiel, denn wir sind erst am 4. Spieltag. Wenn wir nicht gewinnen, passiert gar nichts. Dann werden wir ruhig weiterarbeiten und versuchen, eine Woche später in Schalke zu gewinnen" verkündete Funkel.

KSC hofft auf Wiederholung des Auswärtssieges

Sein KSC-Kollege Edmund Becker erwartet von seinem Team eine konzentrierte, fehlerfreie Vorstellung und hofft auf eine Wiederholung des Vorjahressieges, als der damalige Aufsteiger in einem hitzigen Spiel mit 1:0 die Oberhand behielt. "Das sollte auch dieses Mal unser Ziel sein. Wir haben Frankfurt noch in guter Erinnerung. Ich gehe davon aus, dass alle heiß sind, zumal es einfach Spaß machen muss, vor solch einer prächtigen Kulisse Fußball zu spielen", sagte Becker. Verzichten muss er auf Godfried Aduobe, der sich eine Innenbanddehnung im linken Knie zugezogen hat. "Wir wollen ihn behutsam aufbauen", sagte Becker.

Kapitän Franz wieder an Bord

Beim KSC ruhen die Hoffnungen nach zuletzt zwei Niederlagen auf Rückkehrer Maik Franz, der nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder fit ist. „Seine Präsenz ist für uns ungemein wichtig. Er pusht die anderen und reißt die Mannschaft mit“, erklärte KSC-Coach Edmund Becker. Allerdings wird Franz in Frankfurt wohl ein derbes Pfeifkonzert erwarten. Denn in der vergangenen Saison geriet er mit Eintrachts Publikumsliebling Amanatidis aneinander. „Da wird was los sein, aber ich werde an meiner Spielweise nichts ändern“, kündigte Franz an.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Nikolov - Ochs, Chris, Bellaid, Spycher - Inamoto - Fink, Toski - Steinhöfer, Fenin - Liberopoulos
Karlsruher SC: Miller - Celozzi, Sebastian, Franz, Eichner - Porcello, Staffeldt - Freis, da Silva, Carnell - Kennedy

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