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Hamburger SV: BGH gibt Schwarzmarkt-Klage teilweise statt

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Hamburger SV  

Teil-Erfolg für HSV-Klage

12.09.2008, 16:21 Uhr | dpa

Der HSV will dem Schwarzhandel einen Riegel vorschieben. (Foto: imago)Der HSV will dem Schwarzhandel einen Riegel vorschieben. (Foto: imago) Der Bundesgerichtshof (BGH) gab einer Klage des Hamburger SV teilweise statt. Laut dem Urteil dürfen gewerbliche Tickethändler nicht Eintrittskarten direkt beim Verein aufkaufen und anschließend wieder zu deutlich höheren Preisen weiterveräußern, wenn der Weiterverkauf in den Geschäftsbedingungen untersagt ist.

Laut BGH können die Schwarzmarkt-Händler allerdings nach wie vor Karten von Privatpersonen aufkaufen und dafür auch per Anzeige werben. Dies sei nicht wettbewerbswidrig.

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HSV-Tickets teuer weiterverkauft

In dem Prozess ging es um die Praxis der Internetfirma bundesligakarten.de, die unter anderem Tickets für HSV-Heimspiele erwirbt und dann sehr viel teurer weiterverkauft. Der HSV hatte das Unternehmen bereits per Abmahnung aufgefordert, den Kartenverkauf einzustellen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vereins ist der Weiterverkauf zu gewerblichen oder kommerziellen Zwecken ausdrücklich verboten.

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"Wettbewerbswidriges Verhalten"

Laut BGH ist die Klausel wirksam: "Es steht dem HSV frei, einen Kartenverkauf an gewerbliche Kartenhändler abzulehnen", heißt es in der Begründung. Weil der Händler die Tickets im autorisierten HSV-Vertrieb nur erwerben könne, wenn er den Verein über seine wahren Absichten täusche, handle er wettbewerbswidrig und sei deshalb verpflichtet, den Weiterverkauf einzustellen. Der Bundesligist will nach eigenen Angaben Karten zu sozialverträglichen Preisen anbieten.

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Privatpersonen dürfen Karten weiterverkaufen

Anders ist die Rechtslage laut BGH dagegen beim Aufkauf von Tickets, die Privatpersonen ihrerseits beim HSV gekauft haben und an den Händler weitergeben. Zwar verhalten sich die Betroffenen ebenfalls vertragswidrig. Dies zu verhindern, ist dem Gericht zufolge allerdings nicht Sache des Händlers, sondern des Vereins selbst. Auch die Tatsache, dass der Händler mit Anzeigen seine Bereitschaft zum Ticketkauf öffentlich macht, stellt noch kein "unlauteres Verleiten zum Vertragsbruch" dar, befand der BGH.

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