Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

1. FC Nürnberg: Trennung von Hans Meyer wird unendliche Geschichte

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

1. FC Nürnberg  

Club: Trennung von Meyer wird unendliche Geschichte

12.09.2008, 16:37 Uhr | dpa

Hans Meyer beantwortet vor dem Arbeitsgericht Nürnberg Fragen der Journalisten. (Foto: dpa)Hans Meyer beantwortet vor dem Arbeitsgericht Nürnberg Fragen der Journalisten. (Foto: dpa) Zweitligist 1. FC Nürnberg steht endgültig ein juristischer Rosenkrieg mit seinem einstigen Trainer Hans Meyer ins Haus. "Das ist traurig, dass es so ein Ende nimmt", sagte der 65-Jährige. Meyer drängt nach einem gescheiterten Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Nürnberg auf Fortzahlung seines Gehalts. "Ich gehe jetzt von einem Prozess aus", sagte er.

Allerdings stellte das Gericht nach dem misslungenen Einigungsversuch zunächst noch keinen Termin für die Streitverhandlung in Aussicht, um den beiden Parteien so doch noch eine Übereinkunft in letzter Minute zu ermöglichen.

Ab 17.45 Uhr Die Freitagsspiele im t-online.de Live-Ticker
Freitagsspiele Lautern hat Tabellenführung im Visier

1. FC Nürnberg Peter Hermann wird neuer Co-Trainer

Gehaltszahlung plötzlich gestoppt

Im vergangenen Februar war Meyer, der den Traditionsclub 2007 zum DFB-Pokalsieg geführt hatte, bei den Franken angesichts des drohenden Bundesliga-Abstiegs von seinem Amt entbunden worden. Doch zunächst bot die einstige Vorzeige-Ehe des deutschen Fußballs weiter Harmonie pur: "Es ist klar, dass Hans Meyer, in welcher Funktion auch immer, dem Verein helfen wird. Sei es als Berater oder als Spiel-Sichter", erklärte Club-Manager Martin Bader. Doch mit dem am Ende nicht verhinderten Bundesliga-Abstieg stellten die Franken die Gehaltszahlung an ihren geschassten Trainer kurzerhand ein.

Michael Oenning "Ziel kann nur Aufstieg heißen"
Club Charisteas soll bleiben

1,7 Millionen Euro stehen im Raum

Der Club pocht darauf, dass Meyer immer betont habe, niemals wieder in der 2. Liga arbeiten zu wollen. Dagegen macht der einstige "König von Franken" geltend, von keiner Seite sei bislang eine Kündigung seines ursprünglich bis Mitte 2009 laufenden Vertrags erfolgt. Allein für die Monate Juli und August fordert der 65-Jährige nun die Zahlung von 280.000 Euro - nebst Zinsen. Sollte Meyer bei dem sich nun abzeichnenden Streitfall vor Gericht am Ende Recht bekommen, stünden ihm möglicherweise bis Mitte 2009 insgesamt rund 1,7 Millionen Euro zu.

Traumehe endgültig Geschichte

Lange schien die Liebe zwischen Meyer und dem Club ungetrübt. Nach seiner Verpflichtung im November 2005 rettete der Thüringer den neunmaligen deutschen Meister nicht nur vor dem erneuten Bundesliga-Abstieg, sondern bescherte einer ganzen Fußball-Region mit dem Pokalsieg 2007 den ersten Titel seit fast 40 Jahren. Zudem durften die Franken in der vergangenen Spielzeit auf UEFA-Pokal-Reise gehen. "Hans Meyer ist für uns der perfekte Trainer", hatte Präsident Michael A. Roth gesagt. "Er ist der Hans im Glück für uns." Doch nun zählt nur noch das Geld, die Vorzeige-Ehe ist endgültig beendet.

Aktuell Die Tabelle der 2. Bundesliga
Aktuell Die Torschützenliste der 2. Liga

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal