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Schalker Dummheit wird bitter bestraft

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4. Spieltag - Revierderby  

Schalker Dummheit wird bitter bestraft

14.09.2008, 10:57 Uhr | t-online.de

Schalkes Fabian Ernst muss nach seiner Roten Karte vom Feld. (Foto: dpa)Schalkes Fabian Ernst muss nach seiner Roten Karte vom Feld. (Foto: dpa) Sechs Tore, zwei Platzverweise und ein Eichhörnchen: Das 132. Revierderby zwischen Dortmund und Schalke war ohne Zweifel ein Spiel für die Geschichtsbücher. 66 Minuten lang beherrschten die Königsblauen das Geschehen im Dortmunder Signal Iduna Park, führten durch die Treffer von Jefferson Farfan (20.), Rafinha (39.) und Heiko Westermann (53.) bereits mit 3:0.

Nationalstürmer Kevin Kuranyi hätte mit seinem Kopfball in der 63. Minute den Sack endgültig zumachen müssen. Stattdessen begann mit der Einwechslung von Alexander Frei und dem Anschlusstreffer von Neven Subotic (67.) das große Leiden des Schalker Anhangs.

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Abseitstreffer leitet die Wende ein

Zunächst bereitete Frei mit einer Ecke das Tor von Subotic vor, ehe er das Leder in der 71. Minute aus 22 Metern unhaltbar im Schalker Torkreuz einschweißte. Jedoch hätte der Treffer nicht zählen dürfen, da der Schweizer beim Zuspiel von Tinga zwei Meter im Abseits stand. Doch der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Die Borussia hatte Blut geleckt, warf noch einmal alles nach vorne und profitierte dabei von großer Schalker Dummheit. Diese dürfte auch dem kleine Eichhörnchen, das von den Premiere-Kameras dabei gefilmt wurde, wie es aufgeregt den Weg aus dem Stadion suchte, nicht verborgen geblieben sein.

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Rot-Flut bei den Königsblauen

Eine so dilettantische Selbstdezimierung wie sie das Team von Fred Rutten bot, hatte man zuvor selten gesehen. Zunächst holte sich Christian Pander mit einem unnötigen Foul an der Mittellinie die Gelb-Rote Karte bei Schiedsrichter Lutz Wagner ab, anschließend kassierte Fabian Ernst im Zuge geistiger Umnachtung völlig zurecht glatt Rot. Ohne eine Chance an den Ball zu kommen, senste der Schalker seinen Kontrahenten Jakub Blaczszykowski von hinten um. Dabei hatten die Königsblauen sogar noch Glück. Nach einem Trikotzupfer hätte der bereits verwarnte Rafinha ebenfalls den vorzeitigen Weg in die Kabine antreten müssen, doch Schiri Wagner ließ eine gehörige Portion Gnade vor Recht ergehen.

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Frei erlöst den BVB

Mit neun Mann stemmten sich Marcelo Bordon und Co. gegen die drohende Niederlage. In der 89. Minute der nächste Aufreger: Blaszczykowski köpfte seinem im Strafraum stehenden Gegenspieler Mladen Krstajic aus zwei Meter an den angelegten Arm. Wagner zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Nach Betrachtung der Fernsehbilder eine mehr als umstrittene Entscheidung. Frei kümmerte dies wenig. Er behielt die Nerven, versenkte den Strafstoß locker und sagte nach dem Spiel erleichtert: "Ich habe bis zum Schluss daran geglaubt, dass wir noch mindestens einen Punkt holen."

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Krstajic greift deutsche Schiedsrichter an

Bei Krstajic lagen die Nerven hingegen blank: "Die Platzverweise kann man geben. Aber die beiden Gegentore waren ein Skandal. Beim ersten stand Frei im Abseits, und danach war es niemals ein Handelfmeter. Wenn es absichtliches Handspiel gewesen wäre, hätte mir der Schiedsrichter Gelb geben müssen. Das hat er aber nicht. Außerdem stand er hinter mir, konnte es nicht sehen. Und der Linienrichter hat nichts angezeigt", sagte der Schalker Innenverteidiger. "So viele Fehler wie die deutschen Schiedsrichter macht international keiner. Zum Schluss haben wir neun gegen 14 gespielt."

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