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Borussia Dortmund - FC Schalke 04: Dortmunds Sponsor verhöhnt Gelsenkirchen

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Borussia Dortmund - FC Schalke 04  

Schalke ist beleidigt

18.09.2008, 17:24 Uhr | t-online.de

Ein Derby voller Zündstoff: Rafinha (links) und Dortmunds Sebastian Kehl. (Foto: dpa)Ein Derby voller Zündstoff: Rafinha (links) und Dortmunds Sebastian Kehl. (Foto: dpa) Als ob das sportliche Aufeinendertreffen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 vom Wochenende (3:3) der Rivalität der Klubs nicht schon zur genüge Ausdruck verliehen hätte, geht das Revierderby in die nächste Runde. Ein Plakat des BVB-Sponsors Evonik sorgt beim ungeliebten Nachbarn aus Gelsenkirchen für helle Aufregung.

"Katholisch, evangelisch, neuapostolisch. Wir haben kein Problem mit Kirchen, außer es steht ein 'Gelsen' davor" prangt in großen Lettern von der neuen Anzeigenkampagne des Industriekonzerns. Eine Provokation, die die Gelsenkirchener bis ins Mark erschüttert hat.

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Entschuldigung gefordert

"Dies Anzeige beleidigt eine ganze Stadt", sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski laut der Onlineausgabe von "11freunde". SPD-Ratsfraktionchef und Schalke-Fan Klaus Haertel fordert in einem offenen Brief an den Evonik-Boss Werner Müller gar eine öffentliche Entschuldigung: "Durch diese Anzeige der Evonik-AG wird eine ganze Stadt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern diffamiert und beleidigt". Auf die kann er wohl lange warten. Eine Konzern-Sprecherin legte sogar noch nach: "Wir können sehr gut verstehen, dass dem Schalke-Anhänger Haertel nach dem Spiel am Samstag der Humor vergangen ist."

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Evonik-Historie sorgt für Brisanz

Wirft man einen Blick auf die Historie von Evonik, gewinnt die Geschichte noch an Brisanz. Evonik ist Nachfolger der Ruhrkohle-AG, für die auch viele Gelsenkirchener jahrelang unter Tage ihren Dienst verrichteten und den Bergbau stets unterstützt haben, "trotz aller Belastungen, die ihr Kohleabbau und die Verarbeitung mit sich gebracht haben", wie Haertel anmerkte.

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Nicht die erste Provokation

Schon vor den Pokalfinale der letzten Saison hatte eine Evonik-Kampagne für Aufsehen gesorgt. Damaliges Opfer: der große FC Bayern München. "Lieber FC Bayern: die Besichtigung des DFB-Pokals wird nach telefonischer Voranmeldung jederzeit möglich sein", lautete der Plakat-Text damals. Die Aufregung hielt sich jedoch in Grenzen. Der Rekordmeister hatte nur ein müdes Lächeln für diese Provokation übrig und holte den Pokal direkt nach München.

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