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5. Spieltag - Fußball-Bundesliga: Leverkusen gibt gegen Hannover Galavorstellung

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Bayer Leverkusen - Hannover 96  

Helmes besiegt Hannover im Alleingang

20.09.2008, 00:20 Uhr | dpa

Patrick Helmes (Mitte) und seine Mitspieler jubeln. (Foto: ddp) Mit einer Galavorstellung hat Bayer Leverkusen die drei Punkte gegen Hannover 96 eingefahren. Aus einer starken Mannschaft ragte Patrick Helmes heraus, der zum 4:0 (2:0) drei Tore beisteuerte. Helmes traf in der 19., 59. und 66. Minute, das Führungstor hatte Simon Rolfes in der fünften Minute erzielt. Die völlig enttäuschenden Hannoveraner waren zu keiner Zeit ein gleichwertiger Gegner und waren mit vier Gegentoren noch gut bedient.

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Helmes verlängert bis 2013

"So darf man sich nicht präsentieren. Das ist zu wenig für die Bundesliga", kritisierte Torwart Robert Enke nach dem Spiel. Die vor 22.500 Zuschauern ohne fünf Stammspieler angetretenen Gäste knüpften in keiner Phase an die Leistung vom 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach an und gingen im Sturmlauf der quirligen Leverkusener unter. Vor allem Helmes, der seinen Vertrag vor dem Spiel bis 2013 verlängert hatte, war nicht zu halten.

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Schlaudraff verschuldet das erste Tor

Für Coach Dieter Hecking wurde es schon nach fünf Minuten grausam. Leichtsinnig hatte sich der einzige Stürmer Jan Schlaudraff den Ball in der eigenen Hälfte abnehmen lassen und so den frühen Rückstand eingeleitet. Rolfes düpierte Enke von der Strafraumgrenze aus mit einem satten Linksschuss.

Ismael früh verletzt

Der Nationaltorhüter war hinter einer löchrigen Abwehr nicht zu beneiden. Ein Doppelpass reichte, um die desolate Verteidigung der Niedersachsen beim 2:0 in der 19. Minute auszuhebeln. Renato Augusto bediente Helmes, der keine Mühe hatte, zu vollenden. Valerien Ismael verabschiedete sich schon nach einer knappen halben Stunde und machte humpelnd Frank Fahrenhorst Platz, der das Durcheinander in der 96-Defensive aber auch nicht beseitigen konnte.

Keine Chance in 90 Minuten

Der Sturm der Hannoveraner war zudem nicht einmal ein laues Lüftchen. Ohne Mike Hanke und Mikael Forssell fehlte die Durchschlagskraft, in 90 Minuten erspielte sich der Gast nicht eine Torchance. Auch nach dem Wechsel klappte bei Hannover nichts. Enke hielt, was zu halten war, doch beim Doppelschlag war auch er machtlos.

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