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Volleyball: Deutsche Frauen für die Weltserien-Endrunde qualifiziert

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Volleyball  

Frauen für die Weltserien-Endrunde qualifiziert

12.02.2010, 22:34 Uhr | dpa

Saskia Hippe (Mitte) und Christiane Fuerst (re.) (Foto: dpa)Saskia Hippe (Mitte) und Christiane Fuerst (re.) (Foto: dpa) Die Nachricht über die gewonnenen Tickets für die Weltserien-Endrunde 2009 erhielten die deutschen Volleyballerinnen per Telefon ins Hotel geliefert. Die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti feierte im sibirischen Omsk zunächst am fünften und letzten Spieltag gegen das sieglose Schlusslicht Frankreich mit einem 3:0 (25:16, 25:20, 25:19) den dritten Erfolg, danach leistete Serbien gegen Europameister Italien mit dem Gewinn zweier Sätze die notwendige Schützenhilfe.

"Ich bin stolz auf diese junge Mannschaft, die dem Druck standgehalten hat - es war schließlich das erste bedeutende Turnier ohne Angelina Grün", sagte Guidetti.

Spielführerin ist stolz

Kapitän und Superstar Grün hatte wegen Beschwerden im Schlagarm auf die weite Reise nach Sibirien verzichtet. Außerdem qualifizierten sich in dem Sechs-Nationen-Turnier die Niederlande und Weltmeister Russland. Guidetti war angesichts der der drei Siege gegen Russland, Serbien und Frankreich hochzufrieden. Wie bei der letzten Auflage ist sein Team nun im Sommer 2009 beim mit zwei Millionen Dollar dotierten Kräftemessen der Weltelite dabei. "Das ist für die Entwicklung ganz wichtig", sagte der Coach. Außerdem werden Ranglistenpunkte für die Olympia-Qualifikation für London 2012 vergeben. Einen Platz unter den besten drei Teams hatte die deutsche Auswahl sicher, als Italien zwei Sätze gegen Serbien abgegeben hatte.

Hippe ganz stark

Die selbst chancenlosen Serbinnen machten mit einem 29:27 im dritten Satz das deutsche Weiterkommen perfekt, verloren dann aber das Match noch 2:3 (19:25, 25:19, 29:27, 15:25, 9:15).Am Samstag hatte es lange Gesichter gegeben, als die Mannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) 0:3 (23:25, 21:25, 14:25) gegen die Niederlande verloren hatte. So durfte es zum Abschluss gegen die Französinnen möglichst keinen Satzverlust geben.Guidetti: "Das war keine einfache Aufgabe." Saskia Hippe war dann mit 18 Zählern die erfolgreichste Punktesammlerin. Kerstin Tzscherlich freute sich: "Wir haben den Druck hoch gehalten, dem Gegner keine Chance für einen Satzgewinn gegeben."

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