Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: FIA bleibt bei Strafe gegen Lewis Hamilton

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Formel 1  

Strafe gegen Hamilton bleibt bestehen

23.09.2008, 18:27 Uhr | dpa

Lewis Hamilton bleibt Dritter im Rennen von Spa. (Foto: imago)Lewis Hamilton bleibt Dritter im Rennen von Spa. (Foto: imago) Einspruch abgelehnt: Vizeweltmeister Lewis Hamilton hat für seine Abkürzung beim Großen Preis von Belgien endgültig den Sieg aberkannt bekommen. Der Motorsport-Weltverband FIA wies den Protest von Hamiltons Rennstall McLaren-Mercedes gegen die 25-Sekunden-Zeitstrafe ab, durch die der 23-jährige Brite vom ersten auf den dritten Rang zurückgefallen war.

Nach der Anhörung der Beteiligten sei man zu dem Schluss gekommen, dass eine Berufung unzulässig sei, hieß es in der Presseerklärung der FIA.

Foto-Show
Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Rennen in Spa
Regelwerk Die angewendeten Paragrafen im Fall Hamilton

Hamilton enttäuscht, "aber nicht niedergeschlagen"

Hamilton erfuhr von der Entscheidung in Singapur und hatte ebenso wie die Teamverantwortlichen kein Verständnis. "Ich bin enttäuscht, ja, aber nicht niedergeschlagen", hieß es in einem von McLaren-Mercedes verbreiteten Statement. Alles was er nun wolle, sei diese Angelegenheit hinter sich lassen und das machen, was Piloten am besten können: gegeneinander Rennen fahren. "Wir sind Racer, wir sind natürlich Wettkämpfer und wir lieben es zu überholen", sagte Hamilton fünf Tage vor dem ersten Nachtrennen in der Formel-1-Geschichte in dem Stadtstaat.

Pressestimmen "Hamilton wurde der Sieg gestohlen"
Skandalurteil Kostet die Strafe Hamilton den Titel?

Spannung in der WM-Wertung

In das mit Spannung erwartete Spektakel startet der Silberpfeil-Pilot nun weiterhin mit nur einem Punkt Vorsprung. WM-Rivale Felipe Massa, der von der Strafe gegen Hamilton in Spa Francochamps profitierte und nachträglich den Sieg bejubeln durfte, ist Gesamt-Zweiter (77).

Strafen gegen McLaren Alle Sanktionen dieser Saison im Überblick
Rennbericht Zeitstrafe für Hamilton - McLaren protestiert
Ergebnisse Das Rennen im Überblick

Haug gibt sich kämpferisch

Die Hoffnungen Hamiltons auf ein kleines Sieben-Punkte-Polster vier Rennen vor dem Saisonende erhielten durch die Entscheidung der fünf Richter eine Abfuhr. Das musste auch sein Team erstmal verdauen. "Wir sind natürlich enttäuscht über die heutige Entscheidung", gab McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh zu. "Niemand möchte einen Grand Prix vor Gericht gewinnen; aber wir hatten das Gefühl, dass Lewis den Großen Preis von Belgien auf der Strecke in einer aufregenden und beeindruckenden Manier gewonnen hatte." Zum Glück bleibe Hamilton auch so der WM-Führende und "wir werden weiter versuchen, auf der Strecke so viel zu erreichen, dass die uns in Spa weggenommenen Punkte, am Ende nicht die Weltmeisterschaft entscheiden", ergänzte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Video
Video

Kein Kommentar vom Rivalen

Die Rivalen aus Maranello wollten das Urteil nicht weiter kommentieren. Man habe nichts weiter zu dieser Entscheidung durch die FIA zu sagen, erklärte Ferrari-Sprecher Luca Colojanni. Wäre die Strafe durch die Rennkommissare aufgehoben worden, hätte Massa zwei Punkte verloren.

Video
Video
Video

Strittiges Überholmanöver

In Belgien hatte Hamilton kurz vor Schluss Titelverteidiger Kimi Räikkönen im Ferrari überholt, als er in einer Schikane abkürzte. Danach ließ der Brite den später durch einen selbst verschuldeten Unfall ausgeschiedenen Finnen wieder passieren, überholte ihn aber sofort wieder. Renndirektor Charlie Whiting bestätigte zweimal auf Nachfrage, dass er glaube, Hamiltons Manöver sei okay gewesen. Die Rennkommissare entschieden aber anders und belegten den Briten mit der Zeitstrafe. Der Grand Prix war bereits beendet und eine Durchfahrtsstrafe praktisch nicht mehr möglich gewesen. Auf Rang zwei kletterte damals der Mönchengladbacher Nick Heidfeld im BMW-Sauber.

Video
Video
Video

Durchfahrtsstrafen nicht anfechtbar

In Paragraf 5 des Artikel 152 des International Sporting Code steht, dass Durchfahrtsstrafen nicht anfechtbar durch eine Berufung sind. Diesen Punkt hatten die Beteiligten bereits zu Beginn der Anhörung über zwei Stunden diskutiert. Hamilton konnte mit seiner Schilderung der Vorkommnisse in der dramatischen Schlussphase des Ardennen-Rennens am 7. September nichts mehr ändern.

Das Formel-1-Forum Diskutieren Sie mit!
Video-Archiv Videos zur Formel-1-Saison 2008

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal