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Rummenigge will den Status quo retten - mindestens

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Bundesliga - Fernsehrechte  

Rummenigge will den Status quo retten - mindestens

24.09.2008, 16:49 Uhr | dpa

Wer bekommt die TV-Rechte der Bundesliga? (Foto: imago)Wer bekommt die TV-Rechte der Bundesliga? (Foto: imago) Die Deutsche Fußball Liga (DFL) drückt in der Frage der künftigen TV-Vermarktung der Bundesliga aufs Tempo. Noch in diesem Jahr sollen die nationalen Fernsehrechte ausgeschrieben werden. Bis Ende Januar 2009 will der Dachverband nach Informationen der "Sport Bild" die Rechte an TV-Sender und andere Interessenten verkauft haben.

"Es muss das Ziel sein, zumindest den Status quo von 409 Millionen Euro für die Inlandsrechte zu erhalten", erklärte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge der Zeitschrift.

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Kirch-Vertrag soll in Kürze gekündigt werden

Der neue Zeitplan ist eine Reaktion auf das Scheitern des Drei-Milliarden-Euro-Vertrages zwischen der DFL und der Agentur Sirius des Münchner Medienunternehmers Leo Kirch. Das Kartellamt hatte mit seiner Entscheidung zur Zentralvermarktung dem lukrativen TV-Deal die Geschäftsgrundlage entzogen. Die Wettbewerbshüter wollten die Zentralvermarktung nur genehmigen, wenn weiterhin eine Bundesliga-Zusammenfassung samstags vor 20 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen ist. Eines von zwei Modellen von DFL/Sirius sah aber eine späte Zusammenfassung nach 22 Uhr vor, um damit dem Bezahlfernsehen mehr Exklusivität zu sichern. Der Vertrag hätte dem Profi-Fußball im Schnitt 500 Millionen Euro für sechs Jahre garantiert. Offiziell soll der Kontrakt in den nächsten Tagen gekündigt werden. Dann kann die DFL die Bundesliga-Rechte wieder in eigener Regie vermarkten.

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Premiere ist der größte Geldgeber

Der Pay-TV-Sender Premiere, der alle 306 Bundesligaspiele live zeigt, zahlt derzeit rund 205 Millionen Euro pro Saison. Er ist damit der größte Geldgeber für die DFL, die insgesamt 409 Millionen Euro aus dem Verkauf der nationalen Rechte einnimmt. Von der ARD fließen 97 Millionen Euro in den TV-Topf. Das ZDF steuert 16 Millionen und das DSF 15 Millionen Euro bei. Hinzu kommen rund 20 Millionen Euro aus dem Verkauf der Auslandsrechte. Für diesen Bereich hat die DFL extra eine Firma (DFL Sports Enterprises GmbH) gegründet. Außerdem bekommt die Liga noch Geld für die Internet- und Mobilfunkrechte.

Rummenigge hofft auf kreative Lösungen

"Wir gehen mit extrem großer Kreativität an die Ausschreibung, um die 409 Millionen Euro mindestens zu erreichen", sagte Rummenigge, der auch Mitglied im Liga-Vorstand ist. Die Agentur Sirius hatte den 36 Profiklubs für die Saison 2009/2010 ursprünglich einen Betrag von 460 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

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