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FC Bayern München: Effenberg kritisiert die Demontage des Kapitäns

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FC Bayern München  

Effenberg: "Die Hierarchie ist dahin"

26.09.2008, 10:55 Uhr | t-online.de

Stefan Effenberg anno 2001 als Kapitän des FC Bayern München. Im Hintergrund: Der damalige Leverkusener und spätere Bayer Michael Ballack. (Foto: imago)Stefan Effenberg anno 2001 als Kapitän des FC Bayern München. Im Hintergrund: Der damalige Leverkusener und spätere Bayer Michael Ballack. (Foto: imago) Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn. Die letzten Bayern-Kapitäne hat vor allem eines ausgezeichnet: Ihre unumstrittene Autorität auf und neben dem Platz. Bei ihrem Nachfolger gestaltet sich der Führungsanspruch allerdings erheblich schwieriger. Mark van Bommel genießt nicht einmal das Vertrauen seines Trainers Jürgen Klinsmann - dabei hatte der ihn erst zum neuen Leader auserkoren und ihm die Binde anvertraut.

Ex-Kapitän Effenberg kann die Situation nicht nachvollziehen. "Als Kapitän darfst du doch nicht am Anfang der Saison der Rotation zum Opfer fallen und damit automatisch in Frage gestellt werden. Die Hierarchie ist dahin", sagte der 40-Jährige der "Bild"-Zeitung.

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Kein Platz für den Kapitän

Der "Tiger" sieht in Klinsmanns Entscheidung, den Platz von van Bommel offen zur Disposition zu stellen, als Demontage des Niederländers. "Wenn du als Kapitän Ersatzspieler bist, ist es natürlich verdammt schwer, von deinen Mitspielern ernst genommen und als Leader anerkannt zu werden", sagte der Ex-Nationalspieler. Klinsmann hatte seinen Käpt'n nach der blamablen 2:5-Heimklatsche gegen Bremen im DFB-Pokal auf die Bank gesetzt und einen Konkurrenzkampf um die Position im defensiven Mittelfeld ausgerufen.

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"Er muss sich mit Händen und Füßen wehren"

Der niederländische Nationalspieler solle nicht mehr so viele Späße mit seinen Mitspielern machen, riet "Effe", der mittlerweile als TV-Experte für Premiere arbeitet. "Als Kapitän sollte er eine gewisse Distanz zu ihnen haben. Damit bewahrst du dir das Standing und den nötigen Respekt." Er müsse jetzt öffentlich Stellung beziehen und sich mit Händen und Füßen wehren. Am wichtigsten ist aber, dass er sportlich angreift: "Er muss auf dem Rasen Gas geben, so dass es knallt."

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Ein hausgemachtes Problem

Schuld an der Misere ist kein Geringerer als der Coach selbst. Dass der Nachfolger von Oliver Kahn ein schweres Erbe würde antreten müssen, stand außer Frage. Doch Klinsmann hatte vor der Saison die Wahl, mit Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm einen gebürtigen Bayern für die Schnittstelle zwischen Mannschaft und Trainer zu nominieren. Speziell Verteidiger Lahm wurde von vielen Seiten favorisiert, da er den Ansprüchen - Deutsch zu sprechen, Leistungsträger zu sein und ein gewisses Standing innerhalb des Teams zu haben - als einer von Wenigen gerecht wird. Klinsmann entschied sich aber für den "Aggressive Leader" und versucht nun, händeringend das Hierarchie-Vakuum zu füllen.

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