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Hirnforschung: US-Athleten spenden ihr Hirn

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Sportmedizin  

Hirnspende im Namen der Wissenschaft

26.09.2008, 13:18 Uhr | t-online.de

Ted Johnson (hinten) schonte während seiner Karriere weder sich noch seine Gegenspieler. (Foto: Reuters)Ted Johnson (hinten) schonte während seiner Karriere weder sich noch seine Gegenspieler. (Foto: Reuters) Viele Sportler erleiden während ihrer Karriere Gehirnerschütterungen, manche sogar mehrmals. Doch über die Langzeitschäden ist wenig bekannt. Dies wollen zwölf Athleten ändern. Die Sportler, darunter sechs frühere Spieler der National Football League (NFL) und die zweimalige Fußball-Olympiasiegerin Cindy Parlow, möchten damit einen Beitrag zur Untersuchung der Spätfolgen von Gehirnerschütterungen leisten.

Die Studie wird gemeinsam von der Boston University School of Medicine und dem Sports Legacy Institute durchgeführt.

Keine Pause gegönnt

Besonders im American Football ist in den letzten Jahren eine Diskussion über die Folgen von Gehirnerschütterungen entbrannt. So beschuldigte Ted Johnson von den New England Patriots seinen Coach Bill Belichick, ihn im August 2002 schon wenige Tage nach einer Gehirnerschütterung gegen den Rat der Ärzte wieder im Training zu Vollkontakt-Körperdrills genötigt zu haben. Johnson erlitt dort eine weitere Gehirnerschüttung. Nach seinem Karriereende erklärte der Footballer in einem Interview mit der "New York Times", dass er abhängig von Amphetaminen sei und an Depressionen und Kopfschmerzen leide.

Johnson: "Ich bin nicht rachsüchtig"

Die NFL steht bisher auf dem Standpunkt, dass die Langzeitwirkungen von Gehirnerschütterungen bisher nicht bekannt seien. Sie hat aber mittlerweile eine eigene Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse im Jahr 2010 veröffentlicht werden sollen. "Ich bin nicht rachsüchtig und will nicht versuchen, eines Tages aus meinem Grab herauszukommen und die NFL zur Rechenschaft zu ziehen", sagte Johnson nun der gleichen Zeitung. "Aber jeder Arzt, der den Zusammenhang zwischen Gehirnerschütterungen und Spätfolgen nicht erkennt, sollte sich schämen."

Traumatische Hirnschädigung bei Grimsley

Die Boston University of Medicine hatte am Vortag nach der Untersuchung des Gehirns von John Grimsley bekannt gegeben. dass bei dem kürzlich mit 45 Jahren verstorbenen Footballer der Houston Oilers Schäden festgestellt wurden, wie sie sonst bei Boxern üblich sind. Grimsley ist der fünfte von sechs untersuchten Ex-NFL-Spielern mit einer traumatischen Hirnschädigung. Der sechste, Damien Nash, war bereits mit 24 Jahren verstorben. In dem Alter sind beim Hirn nur sehr selten entsprechende Veränderungen auszumachen.

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