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Großer Preis von Singapur: Fahrer kritisieren die neue Strecke

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GP von Singapur  

Fahrer kritisieren die neue Strecke

27.09.2008, 12:31 Uhr | Motorsport-Total.com

Kritisiert die neue Strecke in Singapur: Jarno Trulli (Foto: Reuters)Kritisiert die neue Strecke in Singapur: Jarno Trulli (Foto: Reuters) Die ersten zwei Trainingssessions auf dem neuen Stadtkurs in Singapur liegen hinter den Piloten der Formel 1. Für die Zuschauer an der Strecke und den Fernsehgeräten war es ein wahres Spektakel: eine breite Fahrbahn, volle Tribünen, spektakuläre Bilder von Singapur bei Nacht. Doch die Fahrer haben auf ihren ersten Runden bereits einige Makel festgestellt. So gehört zum Beispiel Jarno Trulli nicht zu den großen Singapur-Fans.

"Die Strecke ist schon irgendwie anders. Sie fügt sich in die Stadt ein, daher gibt es nur 90-Grad-Kurven und das ist nicht besonders aufregend." Allerdings bemerkt der Italiener nicht nur fahrerische Langeweile, sondern vor allem auch Mängel in der Sicherheit.

Fotos, Fotos Die besten Bilder aus Singapur

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Trulli hat viele Kollegen hinter sich

"Es gibt einige Stellen, wo es zu dunkel ist. Wir sind mit Charlie Whiting viele Dinge durchgegangen, die es zu verbessern gilt", so der Italiener. "Außerdem ist die Strecke auch noch extrem huckelig." Der Toyota-Pilot steht mit seiner Kritik nicht alleine da, sondern hat viele Kollegen hinter sich. "Wir haben das alles in der Fahrerbesprechung deutlich gemacht, fast eine Stunde darüber geredet. Es war erstaunlich, wie viele Anmerkungen nach den Trainings kamen. Es gibt ganz sicher noch viel Arbeit."

Foto-Show Impressionen aus Singapur
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Glock bereiten die Bodenwellen Kopfschmerzen

Vor allem die Bodenwellen machen dem Italiener zu schaffen. Teamkollege Timo Glock hatte nach den freien Trainings erklärt, die heftigen Schläge würden Kopfschmerzen verursachen. Trulli fügte hinzu: "Leider sind diese Bodenwellen nicht gut für unser Auto. Es ist schwierig zu fahren. Je komfortabler du dich im Auto fühlst, umso mehr kannst du pushen. Wir müssen auf jeden Fall noch ein richtiges Setup suchen. Die Bodenwellen sind hier so stark wie sonst nirgends."

Coulthard: "Wir werden die ganze Zeit durchgeschüttelt"

Das konnte auch David Coulthard nur bestätigen. "Besonders auf der ersten Hälfte der Strecke, dort, wo auch der normale Verkehr sonst rollt", beschrieb der Schotte die schlimmste Stelle. "Die Bodenwellen in diesem Teil der Strecke sind jedenfalls unglaublich." Auf die Frage, ob die Bodenwellen das Fahren anstrengender machen, antwortete Coulthard: "Wenn ich dich jetzt anfasse und zehn Sekunden lang durchschüttel, dann wird dich das nerven. Wir werden auf der Strecke die ganze Zeit durchgeschüttelt, das macht es so ungemütlich."

Ergebnisse Das erste freie Training im Überblick
Ergebnisse Das zweite freie Training im Überblick

Trulli sieht gleich vier Baustellen

Nun ist Charlie Whiting, der Technische Delegierte der FIA gefragt. Er soll gemeinsam mit den Organisatoren nach Lösungen suchen. Im Moment zeichnen sich aus Sicht von Trulli vier Baustellen ab: Beleuchtung, Bodenwellen, Kerbs in Kurve zehn und Boxeneinfahrt. "Es gab viele Gespräche über die Boxengasse, sowohl über die Ein- als auch über die Ausfahrt. Das ist wirklich gefährlich. Im Moment weiß ich allerdings nicht, wie wir da auf die Schnelle etwas ändern könnten."

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