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Strafe für Heidfeld, vier Deutsche in den Top 10

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Qualifying in Singapur  

Strafe für Heidfeld, vier Deutsche in den Top 10

27.09.2008, 17:46 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Um drei Startplätze zurückversetzt: Nick Heidfeld (Foto: dpa)Um drei Startplätze zurückversetzt: Nick Heidfeld (Foto: dpa) Was für ein Qualifying auf dem neuen Kurs in Singapur: In den dunklen Straßenschluchten des Stadtstaates fuhren gleich vier der fünf deutschen Piloten unter die Top 10. Sebastian Vettel (6), Timo Glock (7), Nico Rosberg (8) und Nick Heidfeld (9) überzeugten im Zeitfahren mit starken Leistungen. Einzig Adrian Sutil musste seinem schwachen Boliden Tribut zollen, er schied bereits im ersten Durchgang aus.

Die Pole Position war allerdings für keinen der Deutschen greifbar. Felipe Massa und Lewis Hamilton fuhren in einer eigenen Liga, mit dem besseren Ende für den Ferrari-Piloten. Hinter den beiden WM-Favoriten lagen Kimi Räikkönen und Robert Kubica.

Ergebnisse Das Qualifying im Überblick

Fotos, Fotos Die besten Bilder aus Singapur
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Heidfeld verliert nachträglich drei Plätze

BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld war eigentlich auf Rang sechs ins Ziel gekommen. nachträglich aber um drei Startplätze zurückversetzt worden. Die Rennkommissare hatten Quick Nick dafür bestraft, dass er in der ersten Runde der Qualifikation bei der Einfahrt in die Boxengasse Honda-Pilot Rubens Barrichello behindert hatte. Barrichello, der auf Startplatz 18 steht, wurde von den Kommissaren noch zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt, weil er nach der Behinderung durch Heidfeld in letzter Sekunde noch in die Box abgebogen war und dabei außerhalb der vorgeschriebenen Zone gefahren war.

Alonso will es wissen

Das erste Nachtqualifying in der Geschichte der Formel 1 versprach jede Menge Spannung. Zweimal lag Fernando Alonso in den freien Trainingssessions vorn, konnte die beiden WM-Streithähne Lewis Hamilton und Felipe Massa hinter sich lassen. Mit der Gewissheit, in einem endlich konkurrenzfähigen Auto zu sitzen, ging Alonso ins Zeitfahren - und knüpfte schnell an seine Trainingsleistung an.

Ergebnisse Das erste freie Training im Überblick
Ergebnisse Das zweite freie Training im Überblick
Ergebnisse Das dritte freie Training im Überblick

Fisichella crasht auch im Qualifying

Im dritten Training abgehoben: Giancarlo Fisichella (Foto: Reuters)Im dritten Training abgehoben: Giancarlo Fisichella (Foto: Reuters) Giancarlo Fisichella hatte das Qualifying bereits so gut wie abgeschrieben, als er im dritten freien Training mit seinem Boliden in eine Begrenzungsmauer krachte. Der Wagen konnte zwar gerade noch rechtzeitig bis zum Zeitfahren repariert werden. Doch als sich der Italiener aufmachte, eine einigermaßen gute Runde auf den Asphalt zu zaubern, unterlief ihm ein Bremsfehler und er crashte erneut.

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Ein Finne ganz vorne, Vettel Siebter

Kimi Räikkönen machte es unterdessen spannend. Lange Zeit lag der Finne weit hinten im Feld, erst drei Minuten vor Ende des ersten Durchgangs versuchte er sich an einer schnellen Runde. Und wie er es versuchte, in 1:44,282 Minuten ließ er die versammelte Konkurrenz hinter sich. Zweiter wurde Heikki Kovalainen, gefolgt von Lewis Hamilton und Felipe Massa. Sebastian Vettel hielt auf Rang sieben die deutsche Fahne hoch.

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Aus für Alonso, Hamilton zittert

Der zweite Durchgang hatte noch nicht ganz begonnen, da war er ausgerechnet für Alonso auch schon beendet. Der Spanier rollte mit seinem Renault langsam über die Strecke, stellte es in einer der Auslaufzonen ab. "The car has stopped", gab Alonso per Funk an den Kommandostand, ehe er ausstieg und vor Wut und Enttäuschung schäumte. Auch für Lewis Hamilton sah es schon nach einem vorzeitigen Abschied aus. Nachdem er sich einen kleinen Ausritt von der Strecke erlaubte, hielt ihn seine Crew sehr lange in der Box.

Vier Deutsche in den Top 10

Nicht nur das, der Zufallsgenerator hatte Hamilton für eine Gewichtskontrolle bestimmt. Doch der Brite kam noch einmal zurück, platzierte sich am Ende auf Rang zehn, rutschte mit viel Glück ins Qualifying-Finale. Schnellster Mann im mittleren Durchgang war Massa vor Kovalainen und Räikkönen. Vettel unterstrich seine hervorragende Leistung mit Platz vier. Nico Rosberg, Timo Glock und Nick Heidfeld schafften ebenfalls den Sprung in die Top 10.

Showdown kurz vor Schluss

Das Finale entwickelte sich rasch zum Showdown der beiden Titelaspiranten. Hamilton und Massa schenkten sich nichts, raubten sich gegenseitig die Bestzeit und damit die Pole Position. Knapp zwei Minuten vor Schluss entwickelte sich ein wahrer Showdown: Hamilton, Massa, Kovalainen und Räikkönen waren gemeinsam unterwegs, wohl verteilt über die 5,067 Kilometer lange Strecke.

Massa auf Pole, deutsches Quartett im Gleichschritt

Und Massa drehte den Gashahn bis zum Anschlag auf, schob sich in letzter Sekunde noch vor Hamilton, sicherte sich damit die Pole Position. Das deutsche Quartett landete, angeführt von Sebastian Vettel, auf den Plätzen sechs bis neun.

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