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FC Bayern München: Wann reißt der Geduldsfaden?

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Bundesliga-Kommentar  

Wann reißt der Geduldsfaden?

27.09.2008, 18:37 Uhr | t-online.de

Ein Kommentar von Jörg Runde

Jürgen Klinsmann und Uli Hoeneß. (Foto: imago)Jürgen Klinsmann und Uli Hoeneß. (Foto: imago) Das haben sie sich beim FC Bayern München ganz anders vorgestellt. Mit der Verpflichtung von Jürgen Klinsmann als Trainer wollten Manager Uli Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ein Zeichen setzen. Ein Zeichen des Aufbruchs in eine neue Zeit.

Eine Zeit mit schnellen, aggressiven und schön anzuschauenden Fußballspielen, die auch auf der europäischen Bühne beklatscht werden sollten. Die Realität sieht anders aus: Der FC Bayern ist zum schlechtesten Bundesliga-Saisonstart seit 1977/78 gestolpert.



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Die Rotation stört

Was sind die Gründe dafür? Dem Team fehlt bislang eine klare Struktur. Statt dem Gegner eine eigene taktische Ausrichtung aufzuzwängen, setzt Klinsmann auf totale Systemflexibilität. Mal soll es eine Dreierabwehr richten, dann wieder die Viererkette. Im Mittelfeld wird munter gewechselt zwischen Raute, Doppelsechs und Fünferkette. Zu viel für eine Mannschaft, deren Einzelspieler großenteils noch nach ihrer Topform suchen und auf Grund der häufigen Rotation zusätzlich verunsichert sind.

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Die Handschrift fehlt

Viele Bayern-Fans wünschen sich deshalb bereits einen Ottmar Hitzfeld zurück. Unter dem jetzigen Nationaltrainer der Schweiz konnte man im Vorjahr immer eine klare Handschrift erkennen. Die Defensive stand sicher, mit 21 Saisongegentoren gab es sogar einen Liga-Rekord. Und vorne ging es dank Ribéry, Toni und Co. oft heiß her. Von Fußballfesten dieser Art sind sie in München mittlerweile weit entfernt. Und auch von den Minimalistensiegen, die unter Hitzfeld bisweilen eingefahren wurden.

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Es brodelt im Umfeld

Bislang passt es zwischen Klinsmann und dem FC Bayern überhaupt noch nicht. Die Spieler fangen an zu mosern, und im Umfeld des Vereins brodelt es bereits. Die Klinsmann-Kritiker werden lauter. Das dürften auch Hoeneß und Rummenige registriert haben. Man darf also gespannt sein, wie lange der Geduldsfaden bei den Verantwortlichen noch hält. Zum Zerreißen gespannt ist er bereits.

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