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Santa Cruz und Co. finden in England ihr Glück

02.10.2008, 10:55 Uhr | von Jörg Runde, t-online.de

Roque Santa Cruz hat oft Grund zum Jubeln. (Foto: imago)Roque Santa Cruz hat oft Grund zum Jubeln. (Foto: imago) Lässig schlendert Roque Santa Cruz durch das Trainingszentrum der Blackburn Rovers. Ein Händedruck hier, ein lockerer Plausch da; der Stürmer des englischen Erstligisten ist beliebt bei den Kollegen und bei den Klub-Mitarbeitern. So war das auch beim FC Bayern München, wo der Sonnyboy von 1999 bis 2007 kickte.

Und trotzdem ist für den 27-jährigen Paraguayer auf der Insel alles anders. Santa Cruz ist nicht mehr nur der nette Südamerikaner, sondern auch als Fußballer anerkannt. "Hier kann ich endlich zeigen, was ich drauf habe. Ich spüre das Vertrauen des Trainers und bin gesetzt." Die Bilanz des Angreifers ist herausragend. Gespielt hat er fast immer und dabei noch 19 Treffer erzielt. "Ich werde hier geschätzt, deshalb bringe ich Leistung", sagt Santa Cruz.

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Auch Samba hat sein Glück gefunden

Ähnlich geht es seinem Teamkollegen Christopher Samba. Der Kongolese flüchtete im Januar 2007 aus Berlin nach Blackburn. Bei Hertha fand man für den Innenverteidiger nur in der Regionalliga-Mannschaft Verwendung. "Ich habe nie eine echte Chance bekommen", sagt er und ergänzt: "Was ich drauf habe, kann jeder hier sehen." Selbstbewusste Töne die durch die Statistik bestätigt werden. In der vergangenen Spielzeit stand Samba in 33 von 38 Partien auf dem Platz und behauptete sich dabei gegen Sturmgrößen wie Wayne Rooney oder Didier Drogba.

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Trio in der Erfolgsspur

Vor Christopher Samba haben selbst Kopfballungeheuer Marke Bierhoff Angst. (Foto: imago)Vor Christopher Samba haben selbst Kopfballungeheuer Marke Bierhoff Angst. (Foto: imago) Samba und Santa Cruz stehen stellvertretend für Spieler, denen der Durchbruch in der Bundesliga verwehrt blieb, die aber im Ausland zu absoluten Leistungsträgern wurden. Derzeit befinden sich Phillip Degen (von Dortmund nach Liverpool), Mineiro (von Hertha BSC zum FC Chelsea) und Vincent Kompany (vom HSV zu Manchester City) auf besten Wege es den beiden Rovers-Profis nachzumachen. Dem Südafrikaner Steven Pienaar gelang das schon im Vorjahr. Bei Borussia Dortmund nur in einer Nebenrolle, verabschiedete sich der 26-Jährige zum FC Everton. Dort präsentiert der Mittelfeldspieler seitdem sein wahres Leistungsvermögen. "Ich bin Stammspieler", sagt er stolz.

Weniger Egoismus

Stellt sich die Frage, warum sich Profis in der vermeintlich stärkeren Premier League leichter tun? Roque Santa Cruz nennt einen Grund: "Hier sind die Spieler viel weniger egoistisch. Der Teamgeist steht viel stärker im Mittelpunkt", sagt er. Und vielsagend fügt er an, dass in England die Platzhirsch-Mentalität viel weniger ausgeprägt sei als in der Bundesliga. "Wer in England schwach spielt, fliegt raus. Da ist der Name egal."

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Die Belastung ist höher

Daraus resultierend gibt es wesentlich häufiger Änderungen in der Startelf. Außerdem ist die Belastung in England höher. Der Liga gehören 20 Vereine an, eine Winterpause gibt es nicht. Und zusätzlich wird noch der FA Cup gespielt. "Da bekommt jeder seine Chance", sagt Samba. Ihm persönlich liegt aber vor allem die englische Spielweise. "Hier sind große, körperlich starke Verteidiger gefragt", sagt der 1,96-Meter-Mann.

Persönliches Fußball-Paradies

Und auch Roque Santa Cruz kommt die Spielweise in England entgegen. "Das Spiel hier ist schneller, als Stürmer kommt man viel häufiger in aussichtsreiche Schussposition," sagt Santa Cruz, der sein persönliches Fußball-Paradies gefunden hat. "Ich fühle mich hier sehr wohl und werde bestimmt noch lange in England spielen."

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