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Bundesliga: Gladbach und Frankfurt unter Druck

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7. Spieltag - Samstagsspiele  

Rheinisches Derby wird zum Existenzkampf

03.10.2008, 18:55 Uhr | t-online.de

Jobs in Gefahr: Gladbachs Cheftrainer Jos Luhukay (li.), Frankfurts Cheftrainer Friedhelm Funkel. (Montage: t-online.de; Fotos: imago)Jobs in Gefahr: Gladbachs Cheftrainer Jos Luhukay (li.), Frankfurts Cheftrainer Friedhelm Funkel. (Montage: t-online.de; Fotos: imago) Derby-Niederlagen einzustecken, tut besonders weh. Danach aber entlassen zu werden, ist der GAU. Der droht nach nur sieben Partien der 46. Bundesligasaison dem Mönchengladbacher Aufstiegstrainer Jos Luhukay beim rheinischen Rivalen und Mitaufsteiger in Köln (live ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Und auch sein Kollege Friedhelm Funkel sollte vom Duell mit dem starken Aufsteiger Hoffenheim nicht mit der dritten Niederlage nach Frankfurt zurückkommen.

Auch Jürgen Klinsmann und dem Titelverteidiger aus München stünde der erste Sieg seit dem 3:0 in Köln am 13. September bestens zu Gesicht. Der VfL Bochum kommt. Schon bei einem Remis risse die Unruhe rund um die noble Vereinsanlage in der Säbener Straße nicht ab.

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Daum bekommt die Kurve

Klinsmann braucht sich wegen des Rezepts gegen aufgebrachte Fans und eine ebenso schlechte wie angriffslustige Presse nur bei Kölns Christoph Daum zu erkundigen. Der Motivationskünstler stand vor Wochenfrist im Anschluss an ein 0:2 in Bielefeld schon beinahe mit dem Rücken zur Wand. Es folgte der abermalige Aufruf an seine Spieler, sich in die Bundesliga hineinzukämpfen. Das taten sie beim viel beachteten 1:0 über Schalke 04.

Der Job steht auf dem Spiel

Insofern ist der Ausflug zum Tabellenschlusslicht nach Gladbach zwar ein nach wie vor brisanter: "Das Spiel wird schwieriger als das Heimspiel gegen Schalke", warnte Daum im Fachmagazin "kicker". Wohl aber hängt nicht seine, sondern Luhukays nähere Zukunft praktisch vom Ausgang dieser 90 Minuten ab. "Unsere Aufgabe lautet zu gewinnen", erinnerte Luhukay im "kicker" und betonte: "Jeder von uns weiß, worum es geht."

Funkel wirkt noch recht lässig

So sollte es auch am Main sein, in Frankfurt. Seit 2004 agiert Friedhelm Funkel in der Bankenmetropole und formte aus der Eintracht vor und nach dem Aufstieg 2005 wieder eine solche. Der Pokalfinalist von 2006 aber ist unversehens in abgehakt geglaubte Tabellenregionen abgerutscht: Vorletzter. Und nur die Hessen sind noch immer sieglos. Sie haben noch das Heimspiel gegen Karlsruhe in der Hinterhand, aber den bärenstarken Aufsteiger Hoffenheim vor der Brust. "Wir müssen wieder einmal ein Spiel gewinnen", brachte es Funkel im "kicker" unspektakulär-treffend auf den Punkt.

Bochum klar besiegen

Das gilt ganz besonders auch etwa 400 Kilometer weiter südlich, an der Isar. Weder ein 1:1 gegen Lyon, und erst recht kein 0:1 in Hannover oder ein 2:5 zu Hause gegen Bremen entsprechen annähernd dem bayerischen Selbstverständnis. Der Rekordmeister muss den befreundeten Bochumern zum Finale der Wiesn schon ordentlich einschenken, um allmählich wieder nach oben zu blicken. Immerhin ist der Hamburger SV, der wie Schalke, Dortmund und Wolfsburg bis Sonntag seine Europapokalerholung genießt, schon um fünf Zähler enteilt.

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Labbadia bleibt Realist

Auch die Bayer-Ballermänner aus Leverkusen besitzen vor ihrem Heimauftritt gegen Hertha BSC vier Punkte Polster auf den FC Bayern. "Aber wir lassen uns nicht blenden", trat Coach Bruno Labbadia, der im Werksklub unfassbar problemlos einschlägt, im "kicker" auf die Bremse. "Die Konkurrenz ist riesig, mit Hoffenheim und Wolfsburg ist sie größer geworden."

Tore satt in Stuttgart?

Nicht zu vergessen der siebtplatzierte VfB Stuttgart, der den Tabellendritten aus Bremen zum tabellarischen Spitzenspiel des Samstags empfängt. Tore sind zwischen Schwaben und Hanseaten garantiert. Bei den zwei Siegen der Gastgeber klingelte es in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 14 Mal (6:3 und 4:1). Und nur Leverkusen traf bisher genauso häufig wie Werder: 18 Mal. Ligarekord. Zudem hat kein Fan das Offensivfeuerwerk der Bremer gegen Hoffenheim (5:4) vergessen.

Video Erneute Torflut des Stuttgarter Angriffs gegen Bremen?

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