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Tischtennis-EM: Herren-Team erreicht vorzeitig das Viertelfinale

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Tischtennis - EM  

Herren-Team erreicht vorzeitig das Viertelfinale

12.02.2010, 22:50 Uhr | dpa

Konzentriert beim Aufschlag: Dimitrij Ovtcharov (Foto: dpa)Konzentriert beim Aufschlag: Dimitrij Ovtcharov (Foto: dpa) Ein nervenstarker Timo Boll hat Deutschlands Tischtennis-Herren vorzeitig in das Viertelfinale der Tischtennis-EM geschmettert. Das Team des Olympia-Zweiten übernahm in St. Petersburg mit zwei Arbeitssiegen gegen Frankreich (3:1) und Dänemark (3:0) die Tabellenführung in der Gruppe A und hat Platz eins sicher. Der Weltranglisten-Siebte Boll gewann insgesamt drei Einzel. Gegen den Franzosen Emanuel Lebesson musste er aber zwei Matchbälle abwehren.

Die Damen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) starteten mit einem 3:1-Sieg gegen Rumänien und einer 0:3-Niederlage gegen Kroatien in das neuntägige EM-Turnier. Die 1:1-Bilanz setzte das Team um Spitzenspielerin Jiaduo Wu unter Druck. Im letzten Gruppenspiel gegen Serbien benötigt die DTTB-Auswahl an diesem Sonntag einen Sieg, um sich die Chance auf das Viertelfinale zu erhalten. Zudem müssen die Kroatinnen gegen Rumänien gewinnen.

Tischtennis-Weltcup Boll scheitert im Endspiel

Boll dreht gegen Dänemark auf

"Wir haben eine lange Saison in den Knochen. Dennoch wollen wir versuchen, uns von Spiel zu Spiel zu steigern", kommentierte Herren-Bundestrainer Richard Pause den ersten Tag in der schwach besuchten Petersburger SKK-Halle. Nach dem Holper-Start gegen die Franzosen - Bastian Steger bügelte die Niederlage von Dimitrij Ovtcharov aus - zeigte vor allem Boll in der Partie gegen Ex-Europameister Dänemark sein wahres Gesicht.

Die ganze Mannschaft erfolgreich

Hoch konzentriert entschied der 27-jährige Linkshänder das Spitzeneinzel gegen den früheren WM-Dritten Michael Maze mit 3:1 für sich. Ovtcharov und Christian Süß als dritter Düsseldorfer legten nach. Das letzte Vorrundenmatch gegen Ungarn hat nur noch statistischen Wert.

Damen müssen zittern

"Wir haben hier gezeigt, dass wir besser sind als in Peking", sagte Damen-Coach Jörg Bitzigeio zur gelungenen Revanche für die 0:3-Olympia-Pleite gegen Rumänien. Die gebürtige Chinesin Jiaduo Wu glänzte mit zwei Siegen gegen Daniela Dodean und Elizabeta Samara. Den dritten Punkt steuerte Kristin Silbereisen bei. Gegen die Kroatinnen ließen die DTTB-Damen ihre Chancen aber ungenutzt und müssen nun um das Weiterkommen zittern.

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