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Borussia Mönchengladbach  

Luhukay steht vor dem Aus

04.10.2008, 20:04 Uhr | t-online.de

Gladbachs Cheftrainer Jos Luhukay (Foto: dpa)Gladbachs Cheftrainer Jos Luhukay (Foto: dpa) 1:2 gegen den rheinischen Erzrivalen 1. FC Köln. Die sechste Niederlage für Borussia Mönchengladbach in der siebten Partie nach dem Wiederaufstieg. Letzter Platz in der Tabelle. War es das für Cheftrainer Jos Luhukay? Sportdirektor Christian Ziege drückte sich unter dem Eindruck des Ergebnisses bei "Premiere" kurz nach dem Spiel noch um eine klare Aussage: "Wir haben jetzt zehn Minuten nach dem Spiel, müssen es sacken lassen - und dann weitersehen."

Der Betroffene selbst äußerte sich in der Pressekonferenz erst recht machtlos, aber - natürlich - bereit, weiterzuarbeiten: "Ich kann nicht davon ausgehen, dass ich entscheiden kann, was in zwei Wochen ist. Ich würde meinen Job gerne weitermachen."

Der Spielbericht Gladbachs bittere Derbypleite

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Versteckspiel

Luhukay wusste, dass es im Derby um seinen Job gehen würde. Vor unangenehmen und nervenden Fragen zu seiner Verfassung und Zukunft versteckte sich der Cheftrainer bis zum Anpfiff in der Umkleidekabine. "Im Moment steckt der Wurm in den Gladbachern", bemerkte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer im "Premiere"-Studio. "Das müssen sie analysieren. Ob mit personellen Konsequenzen, können wir nicht entscheiden. Ich hoffe es allerdings nicht."

Video Gladbach feuert Luhukay
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Die Motivation ist intakt

Torwart Christopher Heimeroth, der das frühe 0:1 durch einen schweren Patzer eingeleitet hatte, brachte die verfahrene Situation um den Niederländer auf den Punkt: "Ich denke, dass er gute Arbeit abliefert, aber die Ergebnisse einfach nicht stimmen." Marko Marin, der gegen den FC wieder in die Startelf gerutscht war, bestätigte seinen Kollegen: "Uns fehlen einfach die Punkte und das Erfolgserlebnis, und da kann auch der Trainer nichts machen. Aber er kann uns noch motivieren, wenn man sieht, wie wir ins Spiel hereingekommen sind."

Ausschreitungen Gladbacher und Kölner Fans im Clinch

Nach der Pause zu passiv

Das sah auch der gefragte Sportdirektor der Borussen nicht anders: "Die Mannschaft hat sehr engagiert begonnen und sich auch einige Chancen herausgespielt. Wir kommen zurück nach dem 0:1 auf 1:1. Die Einstellung war in Ordnung. Doch in der zweiten Halbzeit hat Köln mehr getan als wir. Es war auf jeden Fall ein wichtiges Spiel für uns, weil uns die drei Punkte gut getan hätten." Dann entschwand Ziege urplötzlich, beendete das Interview abrupt.

Volle Blase?

Sammer, mit Ziege 1996 in England Europameister, erklärte es humorvoll: "Das ist noch ein junger Manager, ein junger Sportdirektor. Und es war kein Abbruch. Ich glaube, er musste auf die Toilette..."

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