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Formel-1-Chef Ecclestone: "Sebastian Vettel wird mal Weltmeister"

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Scuderia Toro Rosso  

Für Ecclestone ist Vettel schon jetzt sehr wichtig

05.10.2008, 12:09 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Hält Sebastian Vettel für einen künftigen Champion: Bernie Ecclestone (li., Foto: imago)Hält Sebastian Vettel für einen künftigen Champion: Bernie Ecclestone (li., Foto: imago) Kann ein junger Formel-1-Pilot ein größeres Kompliment bekommen? Bernie Ecclestone, der Boss der Königsklasse des Motorsports, sieht in dem deutschen Youngster einen künftigen Champion. "Heute weiß ich: Sebastian wird mal Weltmeister", lobte der Brite die Künste des Fahrers aus dem Toro-Rosso-Stall. Aus Ecclestones Sicht ist Vettel schon jetzt ein wichtiger Bestandteil der Formel 1.

"Er ist absolut wichtig. Sebastian ist jung, smart, freundlich", so der 77-Jährige. "Er ist die ideale Ergänzung für ein halbes Dutzend junger Formel-1-Piloten, die in Zukunft alle in der Lage sind, Weltmeister zu werden."

Hintergrund Vettel im Kurzporträt
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Ecclestone träumt von Schumi-Rückkehr

Welche sechs Fahrer er damit meinte, ließ der Brite allerdings offen. Sein großer Traum wäre nach wie vor die Rückkehr von Michael Schumacher: "Ein Comeback wäre fantastisch. Der siebenfache Weltmeister als Herausforderer der jungen Löwen - diese Konstellation wäre wunderbar."

Von jeher ein gutes Gespür für Talente

Ecclestone sitzt seit über 30 Jahren am Ruder der Formel 1, hat viele Stars miterlebt und von jeher ein gutes Gespür für Talente. Umso bedeutender sind die Aussagen des Briten über Vettel. "Als er vergangenes Jahr seinen ersten Grand Prix in der Türkei fuhr, habe ich ihn vor seinem Einsatz darauf aufmerksam gemacht, dass er seine Superlizenz nur unter Vorbehalt bekommen hat", erklärte Ecclestone im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Vettel stellt sein Potenzial unter Beweis

Dabei hatte er offenbar vergessen, dass Vettels erster Einsatz 2007 in den USA in Diensten des BMW Sauber F1 Teams stattgefunden hatte. "Ich habe ihm geraten, es nicht zu übertreiben und keine Dummheiten zu machen. Als ich am anderen Morgen die Rundenzeiten des Trainings verfolgte, fiel mir auf, dass Sebastian die schnellste Zeit fuhr. Außergewöhnlich!", beschrieb der Formel-1-Boss die Geschehnisse aus dem vergangenen Jahr. Mittlerweile hat Vettel dieses Potenzial mit dem Sieg in Monza eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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