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FC Bayern München: Kahn erinnert an den Wiedererkennungswert der Bayern

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FC Bayern München  

Kahn erinnert an den Wiedererkennungswert der Bayern

06.10.2008, 15:40 Uhr

von Jörg Hausmann

Oliver Kahn (Foto: imago)Oliver Kahn (Foto: imago) Platz elf nach sieben Bundesligapartien, nur zwei Siege: Klar, dass es ein „Weiter so“ in München nicht geben kann. Das Ansehen des FCB leidet. Zu Zeiten Oliver Kahns war es noch intakt, der Respekt des Gegners teils übergroß. Doch der neue Cheftrainer Jürgen Klinsmann erschüttert den Klub in seinen Grundfesten. Für Kahn eine „nicht ungefährliche“ Situation.


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Bayerns Philosophie darf nicht untergehen

"Jeder Verein – und das ist wichtig – hat seine eigene Philosophie“, schrieb der frühere Welttorwart, der sich 14 Jahre lang als Rückhalt des Rekordmeisters einen unerschütterliches Standing erwarb, seinem ehemaligen Mitspieler und Bundestrainer ins Stammbuch.

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Kahn: Klinsi muss zurückrudern

Im Rahmen einer Pressekonferenz zur Nachbereitung seines Abschiedspiels vom 2. September 2008 riet Kahn Klinsmann, etwas zurückzurudern. Denn: "An der Philosophie des Vereins kann man sicherlich mal da und dort ein bisschen drehen. Sie aber ganz über den Haufen werfen zu wollen, ist schwierig.“

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Suppe auslöffeln

Doch immerhin war es der erklärte Wunsch der noch bei der Präsentation des Schwaben am 11. Januar 2008 hellauf begeisterten Führung des FC Bayern, Klinsmann als Nachfolger des ebenso erfolgreichen wie beliebten Ottmar Hitzfeld zu installieren – mit allen Konsequenzen. Deshalb auch erklärte Kahn: „Wenn man jemanden verpflichtet hat, dann muss man auch wissen, wen man verpflichtet hat.“

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Geduld ist gefordert

Klinsmann gilt spätestens seit seinen Tagen beim DFB als geradezu sturer Ideengeber, dessen Konzept und Vorstellungen – auf und neben dem Platz – kaum Kompromisse erlauben. „Jürgen“, setzte Kahn seine Analyse der miesesten Tabellensituation seit 1966 fort, „ist jemand, der sehr schnell versucht, neue Dinge in einen Verein und auch eine Mannschaft zu implementieren. Solche Entwicklungen bedürfen immer der einen oder anderen holprigen Strecke. Diese Geduld muss der Verein aufbringen, wenn man davon überzeugt ist, dass es irgendwann wieder in die Erfolgsspur zurückgeht.“ 

Sportlicher Wertverlust

Dass diese überhaupt verlassen wurde, noch dazu in dem zu beobachtenden und an der Säbener Straße beklagten Ausmaß, versteht Kahn jedoch nicht: „Es ist schon überraschend, zumal sich die Mannschaft nicht im Umbruch befindet. Es sind ja nur zwei oder drei neue Spieler dazugekommen. Ansonsten spielt die gleiche Mannschaft, die letztes Jahr das Double gewonnen hat und im Halbfinale des UEFA-Pokals stand.“

Die Namen auf den Trikots sind noch die gleichen

Die Namen gleichen sich, nicht aber das System. Klinsmanns planlos wirkende Rotation, die Brüskierung seines eigens installierten Kapitäns Mark van Bommel, kosteten bisher „nur“ Punkte und Respekt auf Seiten der Konkurrenz.

Keine Gladbacher Verhältnisse

Ein Schicksal wie das von Jos Luhukay beim Tabellenletzten in Gladbach indes hält auch Kahn für völlig ausgeschlossen: „Die Verantwortlichen beim FC Bayern München denken nicht so extrem kurzfristig. Das macht die Klasse dieses Vereins aus, dass man jetzt nicht in Gefahr gerät, psychotisch zu werden und sofort alles umwerfen zu wollen, was man ja vor einiger Zeit gewollt hat. Dass eben jemand kommt und versucht, den Verein ein bisschen umzukrempeln.“

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