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VfB Stuttgart: Armin Veh fordert neues Scouting-System

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VfB Stuttgart  

Armin Veh will neues Scoutingsystem - sonst geht er

10.10.2008, 10:17 Uhr | t-online.de

Stuttgarts Cheftrainer Armin Veh (Foto: imago)Stuttgarts Cheftrainer Armin Veh (Foto: imago) Ausgerechnet nach einem 4:1 über Vizemeister Werder Bremen und dem besten Saisonstart seiner Amtszeit droht Stuttgarts Cheftrainer Armin Veh der Vereinsführung der Schwaben zwischen den Zeilen mit seinem Abgang: "Man muss sich genau überlegen, was man tut", erklärte der 47-Jährige in einem DSF-Interview, "der Verein, aber ich auch." Scheitert die Vertragsverlängerung am überholungsbedürftigen Scoutingsystem des Meisters von 2007?

"Nicht viele Vereine waren erfolgreicher als der VfB", weiß Veh, dass es seit Jahren wieder gut läuft beim derzeitigen Tabellendritten der Bundesliga. "Aber das heißt ja nicht, dass es so bleibt." Der Vertrag des gebürtigen Augsburgers läuft zum Saisonschluss am 30. Juni 2009 aus.

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Das Wesen des Schwaben

Veh äußerte ganz offen seine Befürchtung: "Wenn wir im Scoutingbereich so weiterarbeiten wie bisher, dann werden uns noch einige Vereine links überholen." Früher an später zu denken, eignet dem eher vorsichtig abwägenden, konservativen Wesen des Schwaben. "Man darf nicht stehenbleiben", warnte der frühere Mittelfeldspieler Veh, "Stillstand ist Rückschritt." In den vergangenen 35 Jahren erreichte der Verein mit dem roten Brustring 25 A- oder- B-Jugendendspiele um die Deutsche Meisterschaft.

Veh: "Schnell handeln!"

"Ich spreche immer Dinge an, die mir elementar wichtig sind. Wir müssen im Scoutingbereich neue Wege gehen." Veh warnte, der VfB sei "meilenweit entfernt" von der investierenden Konkurrenz: "Da müssen wir ganz schnell handeln, um diese Vorteile auch zu haben."

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Rangnicks Hoffenheimer sitzen dem VfB im Nacken

In der weiteren Nachbarschaft Stuttgarts - Stichwort Hoffenheim - ist einer von Vehs Ahnen, Ralf Rangnick, dabei, das zu tun, was Veh befürchtet: den etablierten VfB links zu überholen. Ausgerechnet Rangnick, der als Spieler, Jugend- und Cheftrainer die Stuttgarter über Jahre mitprägte. "Hoffenheim hat nicht nur Geld zur Verfügung, das andere nicht haben", so Veh, "aber die setzen es auch richtig ein."

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Stuttgarter Talentschmiede

So richtig, dass es im ersten Derby der TSG 1899 mit dem VfB am vierten Spieltag für den Neuling zu einem hoch verdienten 0:0 langte, das eher dem Gast schmeichelte. Dass mit Kapitän Marvin Compper, Andreas Beck und Tobias Weis drei VfB-Zöglinge in der ersten Elf der Hoffenheimer standen und dort zu den Leistungsträgern gehören, unterstreicht den guten Ruf der Stuttgarter als Talentschmiede. Um aber weiter mitzuhalten, fordert Veh neue Investitionen - an der richtigen Stelle. Denn die unter Magath begonnenen Erfolge haben die finanzielle Not gelindert.

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