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Saison für Späth nach Kreuzbandriss gelaufen

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Skispringen  

Saison für Späth nach Kreuzbandriss gelaufen

13.10.2008, 17:08 Uhr | dpa

Für Georg Späth ist die Saison gelaufen. (Foto: imago)Für Georg Späth ist die Saison gelaufen. (Foto: imago) Hiobsbotschaft für Georg Späth und die deutschen Skispringer: Der Oberstdorfer hat sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und fällt für den gesamten WM-Winter aus. Späth wird sich in den kommenden Tagen einer Operation unterziehen und erst im Sommer 2009 auf die Schanze zurückkehren.

"Die Diagnose ist zwar ein unerwarteter Rückschlag, aber ich konzentriere mich nach der Operation voll und ganz auf die Rehabilitation. Mein Ziel ist es, im nächsten Sommer da weiterzumachen, wo ich heuer aufgehört habe", sagte Späth.

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Konservative Behandlung hilft nichts

Der 27-Jährige hatte sich vor zwei Monaten im Training zum Sommer-Grand-Prix in Pragelato das Kreuzband angerissen, war nach einer konservativen Behandlung vor wenigen Tagen aber wieder ins Training eingestiegen. Nach einem abschließenden Belastungstest hatte er in der Ramsau ein erstes Sprung-Training absolviert. "Die ersten Sprünge verliefen optimal. Ich fühlte mich gut und war sehr sicher. Beim letzten Sprung der ersten Einheit spürte ich dann beim Landen ein Stechen im Knie. Ob das Band dabei gerissen ist oder schon vorher, kann ich nicht sagen", erklärte er.

Tolle Frühform

Der Ausfall des Allgäuers schmerzt besonders, hatte er doch zum Auftakt des Sommer-Grand-Prix' mit bestechenden Resultaten aufgewartet. Beim Auftakt in Hinterzarten glänzte er als Sieger, danach folgten Platz vier in Einsiedeln und Rang zwei in Courchevel. "Georgs Ausfall ist ein großer Verlust für das gesamte Team. Er hat bei seinen ersten Sprüngen in der Ramsau annähernd die Form gezeigt, mit der er als Führender des Sommer-Grand-Prix' in Pragelato ausgefallen war", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Comeback-Vorbild Neumayer

Der Coach hofft nun darauf, dass Späth ein ähnlich erfolgreiches Comeback hinlegt wie es Michael Neumayer im Vorjahr gelungen war. Der Berchtesgadener hatte nach einjähriger Pause mit Platz drei bei der Vierschanzentournee für Furore gesorgt. "Den kommenden Winter muss Georg leider abhaken, aber bei gutem Heilungsverlauf besteht eine große Chance, dass er die komplette Sommervorbereitung für die Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010 mitmachen und dort zeigen kann, über welches Potenzial er verfügt", sagte Schuster.

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