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Heribert Bruchhagen: "Wen stört es, dass Kuranyi nicht mehr dabei ist?"

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Eintracht Frankfurt  

Bruchhagen kritisiert selbstverliebte Profis

14.10.2008, 14:40 Uhr | sid

Heribert Bruchhagen (Foto: imago)Heribert Bruchhagen (Foto: imago) Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Bundesligist Eintracht Frankfurt kann die Diskussionen um die Flucht von Kevin Kuranyi in der Halbzeitpause des Länderspiels zwischen Deutschland und Russland (2:1) und die anschließende Suspendierung durch Bundestrainer Joachim Löw nicht nachvollziehen.

"Ich verstehe die Aufregung nicht. Kevin Kuranyi ist ein guter Bundesliga-Stürmer, aber er zählt sicher nicht zu den besten in Deutschland. Wen stört es, dass er jetzt nicht mehr dabei ist?", sagte der 60-Jährige in der Sendung "Heimspiel" des hessischen Rundfunks.

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"Gesellschaftliche Überbewertung"

Dass ein Spieler während eines laufenden Spiels ein Stadion verlässt, ist für Bruchhagen ein Resultat der gesellschaftlichen Überbewertung der Profis. "Das ist eine Art des Selbstverliebtseins, wie man es häufig vorfindet. Der Trend dazu, dass Spieler, wenn sie eine sportliche Entscheidung des Trainers entgegennehmen müssen, in Selbstmitleid verfallen, das ist keine Entwicklung, die Herr Kuranyi für sich exklusiv hat", sagte Bruchhagen.

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Falscher Stellenwert der Leistung

Kritisch sieht der Eintracht-Boss auch den Hype um den neuen Nationaltorwart Rene Adler von Bayer Leverkusen. Bezeichnungen wie "Super-Adler" würden den Spielern einen falschen Stellenwert ihrer Leistung suggerieren. Bruchhagen: "Der Adler hält ganz gut. Er hält die Bälle, die man halten muss. Aber wenn er ständig in den Medien hört, er sei ein Überflieger, dann entwickelt sich im Lauf der Jahre, dass diese Spieler hochsensibel sind und schnell beleidigt, wenn die sportliche Entscheidung des Trainers fällt."

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