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Großer Preis von China: Lewis Hamilton kann bereits Weltmeister werden

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Erstes Saisonfinale in Shanghai  

So wird Hamilton Weltmeister

15.10.2008, 15:03 Uhr | dpa

Optimistisch vor dem Rennen in Shanghai: Lewis Hamilton (Foto: imago)Optimistisch vor dem Rennen in Shanghai: Lewis Hamilton (Foto: imago) Lewis Hamilton kann trotz zuletzt null Punkten beim Grand Prix in Japan am Sonntag schon im vorletzten WM-Lauf dieser Saison Weltmeister werden. Der McLaren-Mercedes-Pilot aus England liegt vor dem Großen Preis von China mit insgesamt 84 Punkte fünf Zähler vor Ferrari-Fahrer Felipe Massa aus Brasilien.

Chancen auf den Titel hat aber auch noch der polnische BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica nach seinem zweiten Rang in Fuji. Aus eigener Kraft können es Hamiltons Verfolger aber nicht schaffen.

In der Nacht auf Samstag können sie bei t-online.de bereits das freie Training ab 3.45 Uhr im Live-Ticker verfolgen.

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Hamilton braucht sechs Punkte mehr als Massa

Weltmeister wird Hamilton in Shanghai, wenn er das Rennen gewinnt und Massa nicht über den fünften Rang hinauskommt, wenn er Zweiter wird und Massa nicht über den siebten Rang hinauskommt oder wenn er Dritter wird, Massa ohne Punkte bleibt und Kubica höchsten Rang zwei belegt. Insgesamt braucht Hamilton sechs Punkte mehr als Massa, um mit 23 Jahren als jüngster Titelgewinner in die Analen der Formel-1-Geschichte einzugehen.

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Theissen erinnert an 2007

Doch bis dahin ist es für den jungen Briten noch ein weiter Weg. In Shanghai will die Konkurrenz wieder richtig Gas geben, um den Titelkampf weiter offen zu halten. "Wir wollen einen Doppelsieg", ging Massa in die Offensive. "Wenn sich die Chance bietet, werden wir zuschlagen", sagte BMW-Sportdirektor Mario Theissen und ergänzte: "Die Situation erinnert sehr stark an das Finale im vergangenen Jahr." Ein 17-Punkte-Polster gab Hamilton damals in China und Brasilien aus der Hand. Doch daran will er gar nicht denken. "Jetzt will ich mit dem Team ein perfektes Resultat in Schanghai schaffen. Und dann werden wir ja sehen, wer wo steht", sagte Hamilton in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

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Alonso will Massa helfen

Pikanterweise kündigte der bisher jüngste Titelträger, Fernando Alonso, bereits an, Hamiltons Rivalen Massa zu unterstützen. "Ja, kein Zweifel. Wenn ich helfen kann, werde ich Massa helfen", sagte der Sieger der vergangenen beiden Rennen und im Unfrieden von McLaren-Mercedes vor knapp einem Jahr wieder gegangene Renault-Pilot. Brisant zudem: Am Donnerstag treten Alonso, Hamilton und Kubica sowie der zum Ferrari-Wasserträger abgestiegene und entthronte Weltmeister Kimi Räikkönen zur gemeinsamen Pressekonferenz des Rennes.

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"Ich bin auch nur ein Mensch"

Geballte Titel-Erfahrung also gegen den Shootingstar, der in seinen ersten 34 Formel-1-Rennen bislang mehr Punkte holte als jeder andere Pilot. Doch ausgerechnet vor dem China-Rennen mit den schmachvollen Erinnerungen aus dem Vorjahr muss sich Hamilton auch für sein Verhalten auf und außerhalb der Strecke rechtfertigen. "Ich bin auch nur ein Mensch und hier und da macht jeder Mensch auch Fehler", hatte der Primus vor dem vorletzten WM-Lauf auch bereits um Verständnis geworben.

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Rapport vor den Kollegen

Sein Start-Manöver zuletzt in Japan gegen Räikkönen sowie eine angebliche Blockade des Toyota-Piloten Jarno Trulli aus Italien sorgten im Fahrerlager für weitere Missstimmung gegen den wohl am meisten beäugten Piloten. In Shanghai soll er sich wegen seines Fahrverhaltens gegen Trulli vor der Kollegenschaft äußern. Auch dass kennt er vom vergangenen Jahr: Ihm wurde damals vorgeworfen, während einer Safety-Car-Phase beim Japan-Rennen einen Unfall hinter ihm verursacht zu haben. In Shanghai musste er zum Rapport vor Fahrern und Rennkommissaren, die ihn allerdings freisprachen.

"Rolle des Verfolgers von Vorteil"

"Wir sind nicht abergläubisch", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Der am Fuji-Vulkan geschmolzene Vorsprung auf Massa und Kubica sowie die verlorene WM-Führung bei den Konstrukteuren - Ferrari liegt mit 142 Punkten vor McLaren-Mercedes (135) und BMW-Sauber (128) - haben die weiß-blaue Konkurrenz mehr denn je auf den Plan gerufen. Theissen: "Die Rolle als Verfolger ist in so einem Endkampf sicher ein Vorteil."

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