Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel-1: Piloten fordern Ex-Fahrer als Renn-Kommissar

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Großer Preis von China  

F1-Piloten fordern Ex-Fahrer als Renn-Kommissar

16.10.2008, 17:38 Uhr | dpa

Rosberg und Heidfeld nehmen Hamilton in Schutz. (Foto: imago)Rosberg und Heidfeld nehmen Hamilton in Schutz. (Foto: imago) Nach einer vermeintlichen Strafen-Inflation in der Formel 1 haben die Piloten eine einheitliche Regelauslegung angemahnt, sich für freie Fahrt stark gemacht und einen Richter mit Rennerfahrung gefordert. "Wir verstehen am besten, was bestraft werden sollte und was nicht", meinte der Wiesbadener Williams-Pilot Nico Rosberg in Shanghai.

Die drei Strafen des vergangenen Sonntags gegen Lewis Hamilton, Felipe Massa und Sebastian Bourdais würden am Freitag vor dem Großen Preis von China beim Treffen mit Rennleiter Charlie Whiting auf die Tagesordnung kommen. "Wir werden uns darüber kaputtreden", befürchtete Rosberg, der alle drei Urteile des Japan-Grand-Prix für nicht gerechtfertigt hielt.

In der Nacht auf Samstag können sie bei t-online.de bereits das freie Training ab 3.45 Uhr im Live-Ticker verfolgen.

Video
Kommentar Wer ist der Härteste im Titelkampf?

Heidfeld: Das war Rennsport

So wie Landsmann Nick Heidfeld. Hamiltons Start-Manöver gegen Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen sei zwar unnötig, aber "Rennsport" gewesen, die Sanktion "nicht akzeptabel", meinte der BMW-Sauber-Pilot. "Wahrscheinlich gibt es zu viele Strafen", sagte der Japan-Sieger Fernando Alonso. Das ist ja inzwischen schlimmer als auf der Straße! Wenn Du ein Formel-1-Rennen fährst, hast du mehr mit der "Polizei" zu tun als im normalen Straßenverkehr", argwöhnte der Ex- Formel-1-Fahrer und Premiere-Experte Marc Surer.

Video
Video
Fernando Alonso Hat er bei Renault verlängert?

Mehr Respekt vor einem Ex-Fahrer

"Manchmal ist es schwer von außen zu beurteilen, wenn man nicht in der Formel 1 gefahren ist", erklärte Alonso. Der zweimalige Weltmeister und Renault-Pilot aus Spanien begrüßte die Idee, einen Ex-Fahrer ins Team der Renn-Kommissare zu holen. Einem älteren Fahrer würde auch mehr Respekt entgegen gebracht als einem, der nicht in der Formel 1 gefahren sei, sagte der bereits vor dem vorletzten Rennen entthronte Weltmeister Räikkönen. Zudem machten sich die Fahrer für Kontinuität bei den Strafen stark, selbst wenn sie hart ausfielen. "Was das eine Mal bestraft wird, muss das andere Mal nicht bestraft werden", beschrieb Alonso den derzeitigen Zustand.

Video
Video

Langes Warten auf den Sieger

In Spa-Francorchamps stand der Sieger erst über zwei Stunden nach dem Rennen fest, nachdem Hamilton wegen einer Schikane-Abkürzung bestraft worden war. In Singapur wirbelten Durchfahrtsstrafen das Feld durcheinander, in Japan wurden WM-Spitzenreiter Hamilton für eine Attacke ohne Fremdberührung sowie Massa für seinen Rempler gegen den Briten gleichermaßen bestraft. "Wir haben keinen Einfluss, wann und welche Entscheidung verhängt wird", gab Rosberg zu.

Das Formel-1-Forum Diskutieren Sie mit!
Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Großen Preis von Japan
Video-Archiv Videos zur Formel-1-Saison

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal