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Großer Preis von China: Hamilton macht beim Qualifying erneut alles richtig

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Qualifying in Shanghai  

Hamilton macht erneut alles richtig

18.10.2008, 15:27 Uhr | Norman Gosch

Der WM-Führende im Silberpfeil: Lewis Hamilton (Foto: AFP)Der WM-Führende im Silberpfeil: Lewis Hamilton (Foto: AFP) Es ist das Wochenende des Lewis Hamilton: Beim Qualifying zum Großen Preis von China sichert sich der Silberpfeil-Pilot wie schon in den freien Trainingssessions die Bestzeit. In 1:36,303 Minuten drehte der Brite im finalen Qualifikations-Durchgang die schnellste Runde und startet damit morgen (ab 8.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) von der Pole Position aus ins Rennen. Hinter ihm lauern allerdings die beiden Ferrari von Kimi Räikkönen und Felipe Massa.

Bester Deutscher wurde Sebastian Vettel auf Position sechs, er profitierte von einer Zurückstufung Nick Heidfelds (BMW Sauber F1 Team). Heidfeld fuhr zunächst auf Rang sieben. Dieser Platz wurde ihm nachträglich aberkannt wegen einer Blockade von David Coulthard. Der BMW-Pilot startet damit von Rang neun ins vorletzte Saisonrennen.

Ergebnisse Das Qualifying im Überblick

Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Samstag in Shanghai
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Sechs Punkte zum Weltmeistertitel

Eine Zahl schwirrt Lewis Hamilton an diesem Wochenende im Kopf herum - die sechs. Denn genau so viele Punkte muss der Brite im morgigen Rennen mindestens mehr einfahren als Felipe Massa. Sollte Hamilton dieses Kunststück gelingen, dann würde er zum neuen Weltmeister gekrönt. Der Silberpfeil ginge so mit einem Elf-Punkte-Vorsprung in das Saisonfinale in Brasilien, bei nur noch zehn zu vergebenden Punkten für Massa nicht mehr aufzuholen.

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Hamilton legt die Messlatte sehr hoch

Und dass Hamilton die vorzeitige Entscheidung sucht, machte er gleich im ersten Qualifikations-Durchgang deutlich. In 1:35,566 Minuten drehte er die bis dato schnellste Runde des Wochenendes und setzte die Konkurrenten damit mächtig unter Druck. Massa fehlten rund vier Zehntelsekunden auf den Briten, lag am Ende auf Rang fünf. Während sich Adrian Sutil (Platz 19) im Force India wie erwartet vorzeitig aus dem Zeitfahren verabschiedete, zog das verbliebene deutsche Quartett - Sebastian Vettel (3), Timo Glock (9). Nick Heidfeld (10) und Nico Rosberg (13) - in die zweite Runde ein.

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Kubica in großen Schwierigkeiten

Alles andere als locker verlief der erste Durchgang derweil für Robert Kubica. Der Pole in Diensten des BMW Sauber F1 Teams, der sich rein rechnerisch noch Hoffnungen auf den Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft machen darf, hatte mit Handling-Probleme zu kämpfen. Mit Hängen und Würgen rutschte er auf Rang 14 liegend in die nächste Runde.

Rundenzeiten nehmen stetig ab

Die begann vielversprechend. Kimi Räikkönen setzte die erste Marke, in 1:35,355 Minuten noch schneller als die Hamilton-Zeit im ersten Teil des Qualifyings. Und selbst die war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Denn sowohl Kovalainen (1:35,216), als auch Massa (1:35,135) konnten noch einmal gehörig nachlegen. Für Hamilton drohte es sogar eng zu werden. Auf Rang fünf hinter Vettel liegend hatte er nur drei Zehntelsekunden Abstand zu Platz zehn. Um sicher zu gehen schickte ihn seine Crew noch einmal auf die Strecke.

Rosberg und Glock vorzeitig raus

Und das sollte sich lohnen, denn mit dem Ablaufen der Uhr drückte Hamilton die Zeit erstmals unter die 1:35-Marke (1:34,947). Kubica kämpfte unterdessen wie schon im ersten Durchgang gegen das drohende Aus - und verlor. Seine Zeit von 1:35,814 Minuten reichte am Ende nur für Startplatz zwölf. Ebenfalls vorzeitig verabschieden mussten sich Glock (13) Rosberg (15), Vettel und Heidfeld hingegen platzierten sich in den Top 10.

Massa erstmals vor seinem Widersacher

Aufgrund der unterschiedlichen Rennstrategien und den damit verbundenen Betankungen lagen die Rundenzeiten im Finale deutlich über denen der ersten Durchgänge. Und so fand sich Hamilton plötzlich auf Rang fünf liegend hinter Massa wieder. Mit Kovalainen und Räikkönen lagen die beiden "WM-Helfer" Hamiltons und Massas zunächst an der Spitze des Feldes, gefolgt von Mark Webber (Red Bull Racing).

Hamilton auf Pole, Ferrari lauert

Doch es wäre nicht das Wochenende des Lewis Hamilton gewesen, hätte sich der Brite bereits geschlagen gegeben. Im Gegenteil, Hamilton drehte noch einmal mächtig auf und schob sich an allen vorbei auf die Pole Position. Pikantes Detail fürs morgige Rennen: Mit Räikkönen und Massa sitzen ihm gleich beide Ferrari im Nacken, Kovalainen rangiert auf Platz fünf hinter Alonso.

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Erstes freies Training Hamilton legt die Messlatte hoch
Zweites freies Training Hamilton erhöht auf 2:0 gegen Massa
Drittes freies Training Heidfeld überrascht das Feld

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