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Eigenblutdoping: Schwer nachweisbar und gefährlich

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Doping-Erklärungen  

Eigenblutdoping: Schwer nachweisbar und gefährlich

18.11.2010, 19:24 Uhr | dpa, dpa

Eigenblutdoping: Schwer nachweisbar und gefährlich.

Blutdoping ist sehr gefährlich. (Foto: imago)

Die Methode mit Eigenblut existiert schon seit Jahrzehnten, wurde in den 90er Jahren aber kaum praktiziert, weil Epo auf den Markt kam. Das ist wirkungsvoller und unkomplizierter einsetzbar. Mit der Nachweisbarkeit von Epo änderte sich alles. Zuletzt sorgten die Eigenblutdoping-Methoden des spanischen Arztes Eufemiano Fuentes für Aufsehen.

Zu ihm hatten Jan Ullrich, Jörg Jaksche und Ivan Basso Kontakt. So funktioniert Blutdoping: Wochen vor einem Wettkampf wird dem Athleten 0,5 Liter Blut abgezapft. Die roten Blutkörperchen werden zentrifugiert und konzentriert. Übrig bleiben 200 Milliliter.

Infarkte und Schlaganfälle drohen

Später wird dieses Blut dem Athleten zugeführt. Die Anzahl der roten Blutkörperchen steigt um bis zu fünf Prozent und somit auch die Leistungsfähigkeit. Nachweisbar ist die Methode kaum. Nur mit Blutprofilen und ständigen Kontrollen sind Betrüger zu überführen. Die Gefahren für die Gesundheit sind ähnlich wie bei der Epo-Einnahme. Es drohen Thrombosen, Infarkte und Schlaganfälle.

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